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Allradauto von Ineos Ineos wird Automobilproduzent

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Paukenschlag in der Chemieindustrie: Ineos will offenbar in die Automobilproduktion einsteigen und ein eigenes Allradfahrzeug nach dem Vorbild des Kult-Jeeps Land Rover Defender produzieren. Mehrere hundert Millionen Euro sollen in den Bau eines eigenen Werkes fließen. Dirk Heilmann – bis jetzt verantwortlich für Engineering und Technology bei Ineos – wird CEO von Ineos Automotive.

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Ineos will Allradautos produzieren. Als Vorbild soll der Land Rover Defender stehen, dessen Produktion eingestellt wurde.
Ineos will Allradautos produzieren. Als Vorbild soll der Land Rover Defender stehen, dessen Produktion eingestellt wurde.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Würzburg – Ineos will ein kompromissloses Allradauto bauen. Vor gut einem halben Jahr gab es die ersten Informationen zu diesem – für ein Chemieunternehmen ungewöhnlichen – Projekt. Laut unternehmenseigenen Informationen wird es jetzt konkret. Eine Machbarkeitsstudie ist mit positivem Ausgang abgeschlossen worden. Der Chemiekonzern will das Projekt Automobilproduktion voran treiben und ist auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Produktion.

Dabei möchte Ineos-CEO Jim Ratcliffe eine Lücke füllen. Im Januar 2016 wurde die Produktion des Land Rover Defender eingestellt. Hier will der Defender-Fan Ratcliffe ansetzen und im Geiste des Kult-Jeeps das weltbeste Allradauto bauen. Mit dem eigens produzierten Automobil soll die entstandene Lücke geschlossen und ein Pkw produziert werden, welcher für Abenteuer und aktives Fahren steht und trotzdem als Arbeits- und Nutzfahrzeug dienen kann.

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Das Gefährt soll keine Defender-Replik werden, aber seine Philosophie verkörpern. Außerdem soll es im klaren Gegensatz zu der bestehenden Masse an standardisierten „jelly-mould SUVs“ stehen und eine deutliche Verbesserung zu allen früheren Modellen bieten, so das Unternehmen.

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