Robuste Zahlen Ineos-Standort Köln kommt erfolgreich durch die Pandemie

Redakteur: Alexander Stark

Der Spezialchemiekonzern Ineos in Köln ist bislang stark und robust durch die Coronavirus-Pandemie gekommen. Dies spiegle sich in den guten wirtschaftlichen Zahlen, einem gleichbleibend hohen Beschäftigungsstand und Ausbildungsniveau sowie einem maßgeschneiderten Krisenmanagement wider, teilte das Unternehmen mit.

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Ineos in Köln ist nach eigenen Angaben bislang stark und robust durch die Coronavirus-Pandemie gekommen.
Ineos in Köln ist nach eigenen Angaben bislang stark und robust durch die Coronavirus-Pandemie gekommen.
(Bild: Ineos)

Köln – Bei der Betriebsversammlung am 31. Mai 2021 zeigten sich Rainer Müller, Betriebsratsvorsitzender von Ineos in Köln, und Arbeitsdirektor Dr. Patrick Giefers zufrieden mit den wirtschaftlichen Zahlen des Unternehmensstandorts in Köln während der Coronapandemie. Erstmals seit Oktober vergangenen Jahres fand die Veranstaltung im Präsenzformat statt. Eingeladen war nicht die gesamte Belegschaft, sondern die gewählten Betriebsrät/innen und Vertrauensleute. Sie sollen als Multiplikator/innen das Bindeglied zu den Beschäftigten in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Betrieben darstellen.

„In dieser sehr besonderen Situation hält die Belegschaft weiterhin zusammen. Sie trägt trotz der schwierigen Zeiten maßgeblich dazu bei, den Standort zu sichern“, betont Rainer Müller. Das drücken die wirtschaftlichen Zahlen aus: Das Standortergebnis für die ersten vier Monate hat die Erwartungen übertroffen, die Auslastung steigt weiter an und die Nachfrage nach Produkten insbesondere für die Medizintechnik war hoch. „Unsere Hygienevorschriften und die frühzeitig eingeleitete Teststrategie haben zu einem sicheren Betrieb beigetragen. Die am Standort tätigen Beschäftigten haben das ausgearbeitete Konzept vorbildlich und verantwortungsvoll mitgetragen – eine entscheidende Komponente für den Gesamterfolg“, erklärt Dr. Giefers. Das zu Beginn der Pandemie angestrebte Ziel die Produktion aufrechtzuerhalten konnte Ineos in Köln durchgehend erreichen.

Im Vergleich zum Vorjahresstichtag ist die Beschäftigtenzahl nahezu gleichgeblieben. Die Ausbildungszahlen in Köln konnten im zurückliegenden Jahr zudem noch einmal erhöht werden. „Das ist ein wunderbares richtungsweisendes Zeichen, um jungen Menschen eine Zukunft zu bieten“, freut sich Armando Dente, Bezirksleiter Köln-Bonn der IG BCE, in seinem Wortbeitrag.

Die Motivation der Beschäftigten, kontinuierlich die Abläufe zu verbessern, ist hoch. 2020 reichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 543 gute Ideen für Verbesserungen in allen Bereichen ein. Der rechenbare jährliche Nutzen beträgt dem Unternehmen zufolge knapp 1,2 Millionen Euro. Das Unternehmen prämierte die Vorschläge mit rund 149.000 Euro.

Zudem wurden in mehreren Betriebsvereinbarungen Anpassungen und Neuregelungen vereinbart. Sie sollen die Möglichkeit schaffen, die Beschäftigten in unterschiedlichen Lebensphasen bei der finanziellen Absicherung zu unterstützen. Um weiter gut durch die Coronavirus-Pandemie zu kommen, beteiligt sich Ineos in Köln an der Chempark-weiten Impfaktion durch die Betriebsärzte. Der Impfstart soll am 8. Juni 2021 erfolgen.

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