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Frühjahrsempfang Industriegaseverband IGV diskutiert über verschärften Emissionshandel

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Im vergangenen Jahr war der Industriegaseverband (IGV) von Köln nach Berlin gezogen. Am 5. April 2016 hat die Interessensvertretung nun erstmals zum Frühjahrsempfang in der Hauptstadt eingeladen. Die rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik debattierten über einen verschärften Emissionshandel und europäische Industriepolitik.

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IGV-Geschäftsführer Werner Marcisch, IGV-Vorstandsvorsitzender Thomas Pfützenreuter und MinR Dr. Heinz Hetmeier vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (v.l.n.r.) beim Frühjahrsempfang des IGV.
IGV-Geschäftsführer Werner Marcisch, IGV-Vorstandsvorsitzender Thomas Pfützenreuter und MinR Dr. Heinz Hetmeier vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (v.l.n.r.) beim Frühjahrsempfang des IGV.
(Bild: IGV)

Berlin – Im Rahmen des Frühjahrsempfangs hob IGV-Vorstandsvorsitzender Thomas Pfützenreuter in einer Rede die drohenden Konsequenzen des EU-Gesetzentwurfs zur Verschärfung des Emissionshandels hervor: „Wenn nicht gleichzeitig die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz vor Abwanderung getroffen werden, wird diese Politik der CO2 Vermeidung die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie schwächen und Industriestandorte gefährden.“ Als Interessenvertretung der Unternehmen in Deutschland, die Industriegase herstellen und/oder abfüllen sowie vertreiben, beobachte er die Entwicklung mit Sorge.

Ministerialrat Heinz Hetmeier vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) stellte die von BMWI, BDI und IG Metall im Februar gemeinsam verabschiedeten Handlungsempfehlungen für eine europäische Industriepolitik in den Mittelpunkt seiner Rede. Verlässliche europäische Rahmenbedingungen für Investitionen, Forschung und Entwicklung, aber auch die richtige Ausrichtung der Politik seien unverzichtbar für Wettbewerbsfähigkeit und damit für wirtschaftlichen Erfolg und nachhaltigen Wohlstand.

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