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Sensortechnologien

In Wirbelschichtverfahren integriert

| Redakteur: Gabriele Ilg

Oystar Hüttlin hat sein Wirbelschichtverfahren mit zwei Sensortechnologien ausgestattet: Nahinfrarot-Spektroskopie und ein faser-optisches Ortsfrequenzfilter-Verfahren zur Partikelgrößenbestimmung tragen dazu bei, die Arzneimittelqualität zu steigern.

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Das faseroptische Ortsfrequenzfilter-Verfahren zur Partikelgrößenbestimmung wird inline eingesetzt und sichert die Produktqualität.
Das faseroptische Ortsfrequenzfilter-Verfahren zur Partikelgrößenbestimmung wird inline eingesetzt und sichert die Produktqualität.
( Bild: Oy Hüttlin )

Beide Inline-Messungen werden zur Überwachung wichtiger Prozessparameter genutzt. Damit werden Anforderungen der Process Analytical Technology der US-amerikanischen Food and Drug Administration erfüllt.

Die Initiative Process Analytical Technology (PAT) hat zum Ziel, alle prozesskritischen Variablen bei der Arzneimittelproduktion zu identifizieren, zu beschreiben und letztendlich zu kontrollieren. Damit werden Arzneimittelqualität und -sicherheit weiter verbessert und die Herstellungskosten reduziert.

Die Nahinfrarot-Technologie dient der Überwachung der Produktfeuchte bei der Herstellung fester Darreichungsformen. Eingesetzt wird ein Industriespektrometer von NIR-Online. Es ist das erste vorkalibrierte optische System zur Messung der Produktfeuchte in der Wirbelschicht.

Zeitnahe Messungen an Rohstoffen und Zwischenprodukten gewähren einen kontinuierlichen Einblick in die Prozesse. Durch die Eingangs-, Prozess- und Endkontrollen lassen sich Produktionsfehler, Ausfallzeiten und Ausschuss schnell erkennen und korrigieren.

Ebenfalls über einen Inlinesensor erfasst ein Partikelmessgerät per faseroptischem Ortsfrequenzfilter-Verfahren Partikelgröße und Teilchenverteilung. Beim Coating beobachtet das Partikelmessgerät zudem das Kornwachstum. So können beispielsweise frühzeitig so genannte „Zwillinge“ erkannt werden.

Die beiden PAT-relevanten Oystar-Hüttlin-Sensoren sind einsetzbar in Maschinen ab einer Chargengröße von 1,5 Kilogramm. Die Verfahren werden bereits erfolgreich angewendet.

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