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Internet of Things Honeywell und Flowserve kooperieren beim Thema IIoT

| Redakteur: Gerd Kielburger

Um die Vorteile von Industrie 4.0 oder Industrial Internet of Things (IIoT) zu heben, suchen immer mehr Ausrüsterfirmen den Kooperationsweg. So wollen auch der US-Prozessautomatisierer Honeywell Process Solution (HPS) und der Fluidmanagement-Anbieter Flowserve ihre Zusammenarbeit zukünftig intensivieren. HPS hat hierfür ein Kooperationsprogramm mit der Bezeichnung Inspire aufgelegt.

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Honeywell und Flowserve intensivieren künftig ihre Zusammenarbeit.
Honeywell und Flowserve intensivieren künftig ihre Zusammenarbeit.
(Bild: gemeinfrei/Peggy_Marco / CC0 )

Houston/USA – Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung lautet, sei es das Ziel, Anwendern in der Prozessindustrie Lösungen anzubieten, mit denen diese ihre Prozessanlagen sicherer, effizienter und nicht zuletzt zuverlässiger machen können. Die zukünftige Zusammenarbeit soll die Stärken beider Partner für das Thema matchen. Beide Partner arbeiten bereits seit längerem zusammen. HPS’ Automatisierungs- und MSR-Technologien würden bereits bei mehr als 10.000 Produktionsstandorten in der Welt eingesetzt, so ein HPS-Verantwortlicher. Flowserve’s Produktportfolio und Dienstleistungen kommen ebenfalls bei vielen dieser Standorte zum Einsatz.

Beide Unternehmen ergänzen sich gut

Nach Aussage von Eric van Gemeren, Vice President Research & Development bei Flowserve, besitzt HPS die Schlüssel-Infrastruktur, um Daten nicht nur sicher einzusammeln sondern auch zu aggregieren und über analytische Methoden auszuwerten und daraus zuverlässige und für Kunden attraktive Service-Dienstleistungen abzuleiten. Flowserve dagegen bringe sein geballtes Fachwissen bei Pumpen, Ventilen, Dichtungen aber auch Dienstleistungen ein. Anlagenbetreiber sollen so in die Lage versetzt werden, schneller gute Entscheidungshilfen für die Optimierung ihrer Prozessen zu erhalten.

Nach Aussage von HPS-Vice President Andrew Hird, der als Geschäftsführer für das Segment Digital Transformation Business verantwortlich ist, möchte man dem Anwender eine einfach zu bedienende Infrastruktur an die Hand zu geben, die es ihm erlaubt, mit einer sicheren Methode Daten zu sammeln und zu aggregieren, die auf dem Fachwissen von Ausrüstern oder aber auch Lizenzgebern von Verfahren basiert. Je größer die Anzahl der aggregierten Daten, die beispielsweise über Unternehmensweit verteilte Anlagen generiert würden, umso größer seien auch die Erkenntnisse für die Verbesserung der Operational Excellence einer Anlage oder auch im Hinblick auf Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen.

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