Suchen

Eine Marke der PROCESS Gruppe

Verpackungskonzept für Wirkstoffpflaster

Highend-Verpackung für Pflaster

| Autor/ Redakteur: Karin Kleinbach* / Anke Geipel-Kern

Eine maßgeschneiderte Verpackungsanlage für Wirkstoffpflaster vereint Bequemlichkeit für den Patienten und Effizienz für das Pharmaunternehmen. Ein überzeugendes neues Endverpackungskonzept verbindet ansprechendes Verpackungsdesign und einen vollautomatischen Verpackungsprozess.

Firmen zum Thema

Für die neue ansprechende Endverpackung entwickelte Schubert-Pharma einen vollautomatischen Prozess.
Für die neue ansprechende Endverpackung entwickelte Schubert-Pharma einen vollautomatischen Prozess.
(Bild: Schubert-Pharma)

Ob zur Schmerzlinderung, zur Rauchentwöhnung oder zur Behandlung von Bluthochdruck – Wirkstoffpflaster lindern heute viele unterschiedliche Leiden. Diese transdermalen therapeutischen Systeme (TTS) geben den Wirkstoff über die Haut in den Körper ab und bieten so eine Alternative zu Tabletten oder Spritzen.

Zu den Produzenten der innovativen und einfach anzuwendenden Darreichungsform gehört die LTS Lohmann Therapie-Systeme, die mit ihren Produkten den Patienten eine verträgliche Therapie bei hohem Anwendungskomfort bietet.

Bildergalerie

Neues Verpackungsdesign für vollautomatisierten Prozess

Im Auftrag eines Kunden sollte LTS als Lohnhersteller das Endverpackungskonzept für ein Wirkstoffpflaster grundlegend überarbeiten. Ziel war es, den Patienten eine erleichterte Handhabung und Anwendung des Produkts zu ermöglichen. Für die Detailausarbeitung des Verpackungskonzepts, einschließlich eines neuen Designs der Endverpackung, holte LTS die Experten von Schubert-Pharma ins Boot.

Die besondere Stärke des Pharmaspezialisten innerhalb der Schubert-Gruppe ist die disziplinübergreifende Beratung für Pharmakunden in Kombination mit der flexiblen TLM-Technologie von Schubert. Dank der schnittstellenfreien Integration einzelner Aggregate und Funktionen kann beim Verpacken der sensiblen Pharmaprodukte höchste Produkt- und Prozesssicherheit erreicht werden.

Diesen Ansatz realisierte Schubert-Pharma auch für LTS und bezog das neue Verpackungsdesign in das Gesamtkonzept ein. Das Ergebnis ist eine leicht zu handhabende, ansprechende Endverpackung aus verschiedenen Einzelkomponenten, die in einem vollautomatischen Verpackungsprozess zusammengestellt wird. In das System integriert hat Schubert-Pharma auch die exakte Abzählung der Siegelrandbeutel und die zusätzliche Verwiegung der Pharmaprodukte, sodass sämtliche Maschinenaggregate in einem geschlossenen Gesamtsystem vereint sind.

Hochwertige Versiegelung für ansprechende Endverpackung

Da das Erscheinungsbild der Endverpackung im Mittelpunkt des Kundenauftrags stand, spielte die verwendete Siegeltechnologie eine bedeutende Rolle. Sie musste eine ansprechend aussehende Siegelnaht zwischen Trays und Kartonzuschnitten bei effizientem Anlagenbetrieb gewährleisten.

Schubert-Pharma entwickelte eine Lösung mit Ultraschallversiegelung für diese Anwendung und integrierte sie lückenlos in die TLM-Linie. Die manuelle Versiegelung des Deckel- und Bodentrays auf den Kartonzuschnitt wäre nur mit einem deutlich höheren Personalaufwand und mit niedrigerer Leistung möglich gewesen.

Ausgezeichnete Siegelqualität und flexible Formate

Die TLM-Verpackungsmaschine bei LTS stellt die verschiedenen Einzelkomponenten der Verpackung wie Deckel- und Bodentrays, Kartonzuschnitte, Plastik-Cover und die Gebrauchsinformation für Patienten (PIL) zu einer vollständigen Endverpackung zusammen. Für eine optimale Versiegelung der Verpackung werden Deckel- und Bodentrays mit der Kavitätsseite nach unten entstapelt.

Trays und Kartonzuschnitt werden dann mittels Ultraschalltechnologie versiegelt. Dabei sind Blocksonotroden im Einsatz, die eine ausgezeichnete Optik und konstante Qualität der Siegelnaht gewährleisten. Über das Schubert-Bedienterminal wird jede Blocksonotrode individuell und einfach parametriert. Die Einzelansteuerung der Blocksonotroden ermöglicht die qualitative Überwachung jeder Versiegelung.

Siegeltechnologie spart auf lange Sicht Kosten

Durch die einfache Handhabung und niedrige Lifecycle-Kosten spart diese Siegeltechnologie dem Betreiber langfristig Kosten. Im Anschluss werden die Bodentrays mit den Pflasterstapeln bestückt. Zuvor durchlaufen die in Siegelrandbeutel eingeschweißten Produkte eine exakte Abzählung und den Wiegeprozess. So stellt Schubert-Pharma sicher, dass sich die korrekte Menge Pflaster in der Endverpackung befindet.

Anschließend wird die Gebrauchsinformation in das Deckeltray eingeklebt, die Verpackung verschlossen und etikettiert. Unterschiedliche Größen der Siegelrandbeutel sowie weitere Traykavitäten und -farben können zügig gewechselt werden: Trotz unterschiedlicher Pflastergrößen muss lediglich das Beladewerkzeug am F2-Roboter umgestellt werden. Alle anderen Werkzeuge sind universell für alle Verpackungsgrößen ausgelegt, sodass keine Formatteile notwendig sind.

Durch den vollautomatischen Prozess kann sich der Kunde auf die zuverlässige Handhabung seiner Produkte verlassen und spart gleichzeitig Personalkosten ein. Außerdem ist die Qualität der Versiegelung stets gewährleistet. Unterschiedliche Größen der Siegelrandbeutel sowie weitere Traykavitäten und -farben werden in Zukunft ebenfalls auf der Maschine realisiert. LTS profitiert dank dieser Flexibilität von einer zukunftssicheren Investition.

Sebastian Eichholz, Projektingenieur bei der LTS, erklärt: „Mit der TLM besitzen wir eine technologisch sehr fortschrittliche und maßgeschneiderte Lösung, um effizient eine anspruchsvolle Verpackung herstellen und befüllen zu können.“

* * Die Autorin ist Sales Account Manager bei Schubert-Pharma, Crailsheim. Kontakt: Tel. +49-7951-4940

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46162797)