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Methanolproduktion

Haldor Topsoe wird Technologie-Lizenzgeber für weltgrößte Methanol-Anlage

| Redakteur: Gerd Kielburger

So soll die fertige Syncor-Produktionsanlage für IGP Methanol in den USA schon in 2 Jahren aussehen.
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So soll die fertige Syncor-Produktionsanlage für IGP Methanol in den USA schon in 2 Jahren aussehen. (Bild: Haldor Topsoe)

Das US-Unternehmen IGP Methanol hat Haldor Topsoe mit dem Bau einer Methanolanlage im World-Scale-Maßstab beauftragt. Die Anlage soll 1,8 Millionen Tonnen pro Jahr produzieren und wird Teil eines geplanten Komplexes mit einer Gesamtproduktionskapazität von 7,2 Millionen Jahrestonnen sein.

Lyngby/Dänemark – Wie es in einer Presseerklärung heißt, plant IGP vier identische Syncor-Methanol-Anlagen als Teil ihres Gulf Coast Methanol-Komplexes in Plaquemines Parish, im US-Bundesstaat Louisiana, zu bauen.

Beim Bau der weltgrößten Methanol-Anlage kommt die Syncor Methanol-Technologie des dänischen EPCs Topsoe zum Zuge. Das Verfahren soll dabei das Herz der neuen Anlage werden. Für das Unternehmen sei es entscheidend gewesen, die beste Technologie zu wählen, so IGP Methanol-Geschäftsführer James Lamoureaux. Man habe sich für diese Technologie entschieden, da sie eine hohe Einleitungskapazität mit der geringsten Emission pro Tonne Methanol biete. Der neue Methanol-Komplex an der US-Golf-Küste soll demnach zum größten, effizientesten und umweltfreundlichsten weltweit werden.

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Als Teil der Technologielizenz integriert die Syncor-Lösung moderne Katalysatoren, proprietäre Technologie und Ausrüstung. Sie soll sich vor allem für großflächige Ammoniak-, Methanol-, Hyco- und Gas-to-Liquid (GTL)-Anlagen sowie Tiga-Benzinanlagen und Syngas-Anlagen eignen, die mehrere Produkte produzieren können. IGP verfügt darüber hinaus auch über die notwendige Infrastruktureinrichtungen zur Erdgasversorgung, zum Gastransport, zur Sauerstoff- und Stickstoffversorgung sowie über Lager- und Verladepartner. Die Produktion soll bereits im Laufe des Jahres 2020 anlaufen.

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