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Offshore-Windparkprojekte Grüne Energie: BASF erwirbt Anteile an Vattenfalls Nordlicht-Projekten

Quelle: BASF 2 min Lesedauer

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Der Chemiekonzern BASF beteiligt sich mit 49 % an den Offshore-Windparkprojekten Nordlicht 1 und 2 in der deutschen Nordsee. Ziel ist die Versorgung von Kunden in Deutschland und des Produktionsstandorts Ludwigshafen mit fossilfreiem Strom.

Martin Brudermüller Vorstandsvorsitzender von BASF und Anna Borg, CEO von Vattenfall unterscheiben im BASF-Werk Ludwigshafen das Memorandum of Understanding (MoU) über eine Partnerschaft bei den Windparks Nordlicht 1 und 2 in der deutschen Nordsee. (Bild:  BASF)
Martin Brudermüller Vorstandsvorsitzender von BASF und Anna Borg, CEO von Vattenfall unterscheiben im BASF-Werk Ludwigshafen das Memorandum of Understanding (MoU) über eine Partnerschaft bei den Windparks Nordlicht 1 und 2 in der deutschen Nordsee.
(Bild: BASF)

Der Energieversorger Vattenfall und der Chemiekonzern BASF befinden sich in fortgeschrittenen und exklusiven Gesprächen über die Windparkprojekte Nordlicht 1 und 2. Die vereinbarte Partnerschaft soll einen Verkauf von 49 % der Projektanteile von Vattenfall an BASF umfassen. Beide Unternehmen haben zu diesem Zweck ein Memorandum of Understanding über das gemeinsame Vorhaben unterzeichnet. Vattenfall beabsichtigt mit seinem Anteil an der Stromerzeugung Kunden in Deutschland mit fossilfreiem Strom zu beliefern. Die BASF wird knapp die Hälfte des Stroms für die Versorgung ihrer Chemieproduktionsstandorte in Europa, insbesondere in Ludwigshafen, einsetzen.

Das Windparkgebiet Nordlicht befindet sich 85 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der deutschen Nordsee und besteht aus zwei separaten Standorten: Nordlicht 1 mit einer Leistung von 980 Megawatt und Nordlicht 2 mit 630 Megawatt. Vattenfall entwickelt und baut die Nordlicht-Standorte. Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird ihre Gesamtproduktion voraussichtlich rund 6 Terawattstunden (TWh) pro Jahr betragen, was dem Stromverbrauch von 1,6 Millionen deutschen Haushalten entspricht.

Die Vertragsunterzeichnung wird für die erste Hälfte des Jahres 2024 erwartet. Vorbehaltlich einer endgültigen Investitionsentscheidung, die für 2025 erwartet wird, kann der Bau von Nordlicht 1 und 2 im Jahr 2026 beginnen. Die Windparks werden voraussichtlich 2028 vollständig in Betrieb gehen.

Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF: „Für unsere Transformation hin zu Net Zero Emissionen benötigen wir große Mengen an erneuerbarem Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Vattenfall wollen wir mit diesem Projekt einen weiteren Meilenstein setzen, um ausreichend erneuerbaren Strom für die BASF zu sichern – in Europa, in Deutschland und für Ludwigshafen, unserem weltweit größten Produktionsstandort. Mit dem Strom aus Nordlicht 1 und 2 können wir unsere Transformation vorantreiben und unsere CO2-Emissionen weiter reduzieren.“

Es ist das zweite Mal, dass BASF eine Beteiligung an einem der Offshore-Windparks von Vattenfall plant. Im Jahr 2021 erwarb BASF bereits einen Anteil an dem kürzlich eingeweihten Windpark Hollandse Kust Zuid in den Niederlanden, dem derzeit größten Offshore-Windpark der Welt. Im Rahmen ihrer Beteiligung erhält BASF 49,5 % des Stroms aus dem 1,5-Gigawatt-Offshore-Windpark.

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