Energie aus der Wüste Großprojekte für grünen Wasserstoff und Ammoniak – Thyssenkrupp will Initiative neues Leben einhauchen

Redakteur: Alexander Stark

Gemeinsam mit dem internationalen Branchennetzwerk Dii Desert Energy arbeitet Thyssenkrupp an der Wiederbelebung der Desertec-Initiative, um die Energiewende in der Mena-Region voranzutreiben.

Firmen zum Thema

Thyssenkrupp und das internationale Branchennetzwerk Dii Desert Energy arbeiten gemeinsam an der Wiederbelebung der Initiative, um die Energiewende in der Mena-Region voranzutreiben.
Thyssenkrupp und das internationale Branchennetzwerk Dii Desert Energy arbeiten gemeinsam an der Wiederbelebung der Initiative, um die Energiewende in der Mena-Region voranzutreiben.
(Bild: Thyssenkrupp)

Essen – Das 2009 gegründete Unternehmen Dii Desert Energy ist inzwischen ein unabhängiges, internationales Industrienetzwerk mit Sitz in Dubai und München. Dii arbeitet in der Mena-Region (Middle East North Africa) daran, erneuerbare Energien zu fördern und ist seit 2016 im Bereich grüner Wasserstoff aktiv. 2017 ist Thyssenkrupp der Dii als assoziierter Partner beigetreten und kooperiert zu verschiedenen Themen der Energiewende. Dieses Engagement soll nun durch den neuen Partnerstatus gestärkt werden.

Die Mena-Region hat das Potenzial, zu einem der Vorreiter bei der Realisierung von Großprojekten für grünen Wasserstoff und Ammoniak zu werden, ist Thyssenkrupp überzeugt. Bilaterale Energiepartnerschaften – wie die zwischen Deutschland und den VAE, Saudi-Arabien und Marokko – sollen diese Entwicklung beschleunigen. Der Schlüssel zur Schaffung eines internationalen Marktes für „grüne Moleküle“ wie Wasserstoff, Ammoniak und E-Fuels liegt nach Überzeugung der Partner darin, die richtigen Akteure aus Technologieanbietern, Anwendern und Verbrauchern zusammenzubringen. Dabei soll die Dii unter anderem für Thyssenkrupp eine zentrale Rolle als Marktbefähiger für die Wasserstofftechnologie spielen.´

(ID:47800733)