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Heiz- und Kühlsysteme für F&E

Genau Temperiert, exakt bilanziert: Warum Heizen und Kühlen für F&E-Prozesse entscheidend sein kann...

| Redakteur: Dominik Stephan

Wer in Forschungs- und Entwicklung auf präzise Temperierprozesse angewiesen ist um die Kalkulation nicht durcheinander zu bringen, braucht entsprechende Wärmeübertrager. So benötigte ein Anwender an einem renommierten europäischen Forschungsinstitut, der einen Spezialreaktor heizen und kühlen wollte, um eine hochgenaue Massen- und Energiebilanzierung über den Wärmeträger zu erhalten

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In nur 18 Wochen wurde die Anlage fertig gestellt. Die Aufgabe: Aufheizen und Abkühlen eines Spezialreaktors, um eine Massen- und Energiebilanzierung über den Wärmeträgerkreis zu er-halten.
In nur 18 Wochen wurde die Anlage fertig gestellt. Die Aufgabe: Aufheizen und Abkühlen eines Spezialreaktors, um eine Massen- und Energiebilanzierung über den Wärmeträgerkreis zu er-halten.
(Bild: Lauda)

Dafür benötigte die Anlage, im Kern ein Gerät der Reihe ITH 400, eine aktive Abscheidung von wässrigen Bestandteilen aus dem Wärmeträgeröl. Die Herausforderung: Während des laufenden Betriebes müssen wässrige Bestandteile aus dem Wärmeträgeröl verdampft und im Anschluss kontrolliert aus dem Ölkreislauf kondensiert und ausgeschleust werden. Das ermöglicht dem Kunden eine exakte Bilanz des Wärmestroms im Reaktor, um einen definierten Massenfluss zu gewährleisten.

Energiebilanzierung im laufenden Betrieb

Dieser Aufgabe haben sich die Temperierspezialisten von Lauda angenommen - innerhalb von 18 Wochen entwickelte und fertigte das Ingenieursteam eine auf die Kundenapplikation ausgelegte Wärmeübertragungsanlage, die ganz besonderen Anforderungen entsprechen musste. Die Daten werden mit einem Durchflussmessgerät von Endress+Hauser erfasst, eine Komponente, mit der man bei Lauda seit Jahren gute Erfahrungen gesammelt hat und mehrfach im Jahr verbaut.

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Um die Anlage zu steuern, setzen die Entwickler auf eine moderne Siemens SPS-Steuerung mit Touchpanel für eine einfache Bedienung vor Ort. Alternativ kann die Anlage auch über das zentrale Prozessleitsystem gesteuert werden. So erhält der Kunde direkten Zugriff auf etwa die Volumenstrom- oder die Druckregelung, um Prozessoptimierungen jederzeit durchzuführen.

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