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Pumpen Gea bringt Hilge in die USA: Hygienische Pumpen aus Bodenheim feiern US-Debüt

| Redakteur: Dominik Stephan

Auf zu neuen Ufern: Gea will die hygienischen Hilge-Pumpen, die in Europa in der Food- und Getränkeindustrie zu den Marktführern gehören, in den USA ausrollen. Dabei haben die Bodenheimer Pumpenspezialisten besonders den Molkerei-Markt im Visier.

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Die drei wichtigsten Baureihen der Gea Hilge-Kreiselpumpen sind jetzt mit NEMA-Motoren und 3-A-Zertifikaten verfügbar. Die zuverlässigen Pumpen können für ein breites Spektrum von Anwendungen in der US-amerikanischen Milch-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie eingesetzt werden.
Die drei wichtigsten Baureihen der Gea Hilge-Kreiselpumpen sind jetzt mit NEMA-Motoren und 3-A-Zertifikaten verfügbar. Die zuverlässigen Pumpen können für ein breites Spektrum von Anwendungen in der US-amerikanischen Milch-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie eingesetzt werden.
(Bild: Gea )

Bodenheim – Bisher hatte Hilge (die seit 2015 zu Gea gehören) keine nennenswerte Präsenz in den Vereinigten Staaten - jetzt sieht man sich gerüstet, US-amerikanische Pharma-, Nahrungsmittel-, Getränke- und Molkereimärkte anzugehen. Entscheidend dafür sei die Starke Service-Präsenz, die mit Gea möglich ist, erklären Firmensprecher. Doch auch technologisch biete das einzigartige Design der Kreiselpumpen Molkereien oder Käsereien Vorteile gegenüber üblichen Verdrängerpumpen.

„Wir haben das Laufrad weiter vorne angebracht, damit es effizienter arbeitet und die Dichtung leichter zu kühlen ist. Es ahmt ein geschlossenes Laufrad nach, kann aber trotzdem in der Pharmaindustrie und überall dort eingesetzt werden, wo hygienische Bedingungen gefordert sind”, erklärt Gea-Produktmanager Martin Zickler. „Der Pumpeninnenraum ist sehr gut zu reinigen und kann die unterschiedlichsten Flüssigkeiten fördern.”

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Die Milch macht's: Pumpen für die Molkerei-Wirtschaft

Die vielleicht größte unmittelbar greifbare Chance für hygienische Pumpen sehen Experten in der Molkereiindustrie: „Unsere Pumpen eignen sich hervorragend für den Transport von Käsebruch“, so Zickler. „Hier kommt in der Regel eine Verdrängerpumpe zum Einsatz. Aber unsere Kreiselpumpen wie die Hygia sind durch ihr Laufrad- und Pumpendesign perfekt für diese Aufgabe geeignet. Sie sind günstiger in der Anschaffung als Verdrängerpumpen, haben weniger Teile und sind daher einfacher zu warten. Auch die Ersatzteile sind viel preiswerter.

Neben den technologischen Alleinstellungsmerkmale der Pumpen sieht Michael Brandt, Business Development Manager Pumps, in der Engineering-Erfahrung des Gea-Konzerns ein noch stärkeres Verkaufsargument. „Es ist wie der Werkzeugkasten eines Ingenieurs“, erläutert er. „Wir wissen, dass alle Anwendungen unterschiedlich sind und dass unsere Kunden Flexibilität brauchen. Da wir Ingenieure und nicht nur Zulieferer von Komponenten sind, können wir die Pumpen an nahezu jede Anwendung anpassen.“

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