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Pharmaverpackung Fünf Gründe für den Einsatz linearer Transportsysteme in der Pharmaverpackung

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Lineare Transportsysteme sind eine echte Alternative zum Transport der Verpackung über mechanische Riemen und Ketten. Jetzt hat Uhlmann für die Pharmaverpackung einen Prototypen entwickelt. Wir stellen die Anlage vor.

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Das lineare Transportsystem eignet sich optimal für den Einsatz in der Pharmabranche. Es ist leicht einsehbar, gut zugänglich und mit seinen geschlossenen Oberflächen leicht zu reinigen. Auf der FachPack 2015 präsentierte Uhlmann das System erstmals in einem Kartonierer – und stieß damit auf großes Interesse bei den Messebesuchern
Das lineare Transportsystem eignet sich optimal für den Einsatz in der Pharmabranche. Es ist leicht einsehbar, gut zugänglich und mit seinen geschlossenen Oberflächen leicht zu reinigen. Auf der FachPack 2015 präsentierte Uhlmann das System erstmals in einem Kartonierer – und stieß damit auf großes Interesse bei den Messebesuchern
(Biild: Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG)

Laupheim – Lineare Transportsysteme werden in der Verpackungsbranche derzeit heiß diskutiert. Entsprechend groß war das Interesse, als Uhlmann Ende September erstmals einen Pharma-Prototypen mit der neuen Technologie auf der FachPack in Nürnberg präsentierte. Beim ausgestellten Flaschenkartonierer C 2155 läuft der Packguttransport nicht mehr über einen getakteten Riemenantrieb mit fester Teilung. Stattdessen bewegen sich beim XTS-Transportsystem einzelne Schlitten („Mover“) mit Packgutauflage entlang einer Führungsschiene.

Neue Freiheitsgrade bei der Verpackung

Dabei wird die Bewegung der Mover über „wandernde“ Magnetfelder gesteuert: Die Transportstrecke ist über die gesamte Länge mit einzeln schaltbaren Magnetspulen ausgestattet, während die Mover über permanente Magneten verfügen. Durch das individuelle Ansteuern der Spulen lässt sich die Bewegung jedes einzelnen Movers – und damit jedes einzelnen Produkts – unabhängig von den anderen Produkten steuern.

„Mit XTS muss sich niemand mehr zwischen einem getakteten oder einem kontinuierlichen Transport entscheiden. Stattdessen gibt es ein individuelles Bewegungsprofil für jedes Produkt. Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen wie zum Beispiel ein schneller Transport des Movers ohne Packgut, eine reduzierte Geschwindigkeit bei der Handeinlage, ein kurzer Stopp bei der Einlage der Packungsbeilage – so, wie es für das Produkt und den Prozess optimal ist.

Dadurch entstehen neue Freiheitsgrade in Verpackungsmaschinen und Prozesse können entkoppelt werden“, erläutert Thomas Aumann, Design Engineer Development und XTS-Projektleiter bei der Uhlmann Pac-Systeme, die Funktionsweise.

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