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Novartis Pharma setzt Comos seit 2004 ein. Planungen innerhalb der Verfahrenstechnik und der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR) realisiert das Pharmaunternehmen an den großen Produktionsstandorten allein mit diesem Tool.
Der zweite Ansatz wird u.a. mit dem so genannten Namur-Container verfolgt: Statt eine spezifische Schnittstelle von jedem CAE-System zu jedem Prozessleitsystem zu entwickeln, wird ein Namur-Datencontainer definiert, in den CAE-System und PLS Daten hineinschreiben und herauslesen können – wobei diese Schnittstelle auch bidirektional wirkt.
Mit mechatronischem Engineering schneller auf der Datenautobahn
Es gibt weitere Lösungen für den ersten Ansatz (gleiche Datenbank / Plattform): Beispielsweise ist Cadison von ITandFactory ein Werkzeug mit zentraler Datenbank. Auch Eplan stellt fest, dass im Maschinen- und Anlagenbau Sensoren und Automatisierungskomponenten immer stärker in den Fokus des Engineerings rücken (Mechatronisches Engineering).
Es gelte, die Projektdaten dieser Komponenten aus dem P&ID im Basic Engineering durchgängig und konsistent in allen nachfolgenden Projektphasen zu übernehmen, folgert das Unternehmen. Mit der unternehmenseigenen Plattform sei es möglich, alle Anwendungen mit den gleichen Basisdaten und Funktionen zu versorgen. Das P&ID-Modul der Plattform sichere eine durchgängige und disziplinübergreifende Maschinen- und Anlagendokumentation in der Prozesstechnik.
Projektdaten werden nahtlos an die Fluid- und Elektroprojektierung sozusagen durchgereicht. Besteht wie oben beispielhaft beschrieben ein Widerspruch zwischen dem Leitungsdurchmesser und dem der verbundenen Geräteanschlüsse, so meldet das Tool den Fehler.
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