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Engineeringdaten auf der Datenautobahn

Freie Fahrt für Engineeringdaten auf der Datenautobahn

| Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Bittermann / Anke Geipel-Kern

Die Herausforderung der Stunde lautet: Wie überwinden Betreiber mit Softwarewerkzeugen die Grenzen zwischen Engineering und Prozessleittechnik?
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Die Herausforderung der Stunde lautet: Wie überwinden Betreiber mit Softwarewerkzeugen die Grenzen zwischen Engineering und Prozessleittechnik? (Graphik: Aucotec)

Die Datenintegration vom Engineering der Anlage bis zur Planung der Prozessleittechnik genießt derzeit hohe Aufmerksamkeit – die Datenautobahn soll Wirklichkeit werden. Wie gehen führende Softwarehersteller an diese Aufgabenstellung heran? PROCESS hat sich umgesehen.

Heute geht es im Anlagenbau nicht mehr allein darum, das Ergebnis aus dem Technikum erfolgreich in den großtechnischen Maßstab zu überführen. Die Technik sollte zudem in der Lage sein, den Prozess möglichst zuverlässig im optimalen Betriebspunkt zu fahren – bei geringerer Marktnachfrage aber auch in Teillast. Das gelingt nur durch einen hohen Automatisierungsgrad. Für den Planer heißt dies, eine noch höhere Daten-Durchgängigkeit bis hin zur Automatisierung und Einbindung der Prozessleittechnik zu fordern.

Ein praktisches Beispiel, wie Verfahrens- und Automatisierungstechnik miteinander verknüpft sind: Der Planer legt die Rohrklasse fest. Für die Rohrleitungsplanung benötigt er die Abmessungen der Feldgeräte – diese Daten ändern sich häufig, in jeder Richtung. Das muss ein voll integriertes System selbsttätig korrigieren: Wenn die Rohrleitung R1234 von DN 40 auf DN 50 geändert wird, muss der Durchflussmesser F1234 entsprechend angepasst werden.

Zur Realisierung eines integrierten Engineerings sieht Dr. Thomas Tauchnitz (Sanofi-Aventis Deutschland) zwei grundsätzliche Ansätze:

  • Der Planer vermeidet Schnittstellen, wenn er mit verschiedenen Werkzeugen oder Modulen auf derselben Datenbank arbeitet.
  • Es werden standardisierte Schnittstellen geschaffen, über die die verschiedenen Datenbanken der Werkzeuge Daten austauschen können.

Ein Beispiel für den ersten Ansatz ist Comos von Siemens: Basis ist eine relationale Datenbank mit einer objektorientierten Abstraktionsschicht, auf die verschiedene Module zugreifen. Diese Module decken die Prozessleittechnik und weite Teile der Verfahrenstechnik über den gesamten Lebenszyklus ab.

Datenbank oder Container? Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite

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