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Wasseraufbereitung Feststoff und Borat aus Raffinerieabwasser entfernen

| Redakteur: Gabriele Ilg

Suspendierte Feststoffe und Borat aus Raffinerieabwasser entfernen und einer erneuten Nutzung zuführen, das ist ein Projekt, das der Spezialchemieanbieter Lanxess mit einem Partner entwickelt hat.

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Lanxess produziert am Standort Bitterfeld Membranen der Marke Lewabrane zur Wasseraufbereitung.
Lanxess produziert am Standort Bitterfeld Membranen der Marke Lewabrane zur Wasseraufbereitung.
(Bild: Lanxess; (C)2012 Thorsten Martin, all rights reserved)

Suspendierte Feststoffe (total suspended solids, TSS) und Borat aus Raffinerieabwasser entfernen und einer erneuten Nutzung zuführen: Für ein derartiges Projekt eines italienischen Mineralölkonzerns hat der Spezialchemieanbieter Lanxess zusammen mit der französischen Polymem einen UF/UO-Verbund entwickelt.

Das Ergebnis: Die Feststoffe können komplett entfernt werden, während der Boratgehalt im Wasser um rund 97 % sinkt. Dabei zeichnet sich das verwendete Niederdruckverfahren außerdem durch einen relativ geringen Investitions- und einen ebenfalls geringen Energiebedarf aus, erklären die beteiligten Firmen. Ein weiterer Ausbau der Anlage wird aktuell diskutiert.

Lanxess vertreibt seit Mitte 2018 die Neophil-Hohlfasermembrane der Marke Gigamem des Herstellers Polymem, einem der weltweit führenden Spezialisten für hochwertige Ultrafiltrationsmembrane und -systeme für Trinkwasser- und Abwasseranwendungen. Damit ergänzte der deutsche Spezialchemie-Konzern sein bestehendes Technologieangebot für die Wasseraufbereitung um die Ultrafiltration.

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