Suchen

Dosiertechnik Erweiterte Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten bei Dosierern

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit der Einführung der Software-Version 2.0 bietet die K-Vision-Steuerung von Coperion K-Tron nun die Möglichkeit, bis zu 24 Geräte (z.B. KCM-Dosiersteuerungen oder MPC-Nachfüllsteuerungen für Vakuumabscheider) in ein oder zwei Linien zu steuern.

Firmen zum Thema

Im Quad-Modus der K-Vision-Steuerung können vier Bilder parallel angezeigt werden.
Im Quad-Modus der K-Vision-Steuerung können vier Bilder parallel angezeigt werden.
(Bild: Coperion K-Tron (Schweiz))

Anwender haben damit eine umfassendere Übersicht und Kontrollmöglichkeit ihrer Dosiergeräte. Bisher konnte man maximal 16 Dosierer in einer einzelnen Linie steuern.

K-Vision umfasst einen 12.1-Zoll-Farb-LCD-Bildschirm zusammen mit einem Touchscreen als Haupteingabegerät. Wahlweise können eine oder im Quad-Modus vier Anzeigeseiten gleichzeitig aufgerufen werden, z.B. mehrere Anzeigeseiten eines Dosierers oder eine Anzeigeseite mit mehreren Dosierern. Mehr als ein Dutzend Sprachen werden unterstützt, u.a. auch Chinesisch und Japanisch. Weitere Sprachen können auf Wunsch programmiert werden.

Bildergalerie

K-Vision zeichnet sich laut Hersteller durch eine einfache Bedienung und schnelle Inbetriebnahme aus. Das System sei einfach zu konfigurieren und benötige kaum Programmieraufwand. Die einfache Bedienung ermögliche eine schnelle Kontrolle von Dosiergerätezustand und -leistung, heißt es.

Die grafische Visualisierung des Prozesses erfolgt mittels bedienerfreundlichen Trend-Grafiken. Zudem wird auch eine Ereignisprotokollierung angeboten. Sämtliche Dosierertypen für kontinuierliche wie auch Batch-Prozesse können mit der Software gesteuert werden. Das Update von der bisherigen auf die neue K-Vision-Software-Version ist jederzeit möglich und erfolgt mittels Compact-Flash-Karte oder USB-Flashspeicher.

Große Auswahl an Anschlussmöglichkeiten

Durch eine große Auswahl an Anschlussmöglichkeiten kann K-Vision auf einfache Weise in bestehende Systeme integriert werden. Via Ethernet lässt sich eine zweite K-Vision-Bedieneinheit zur Visualisierung und Einstellung der Dosierer-Parameter verwenden.

K-Vision ist mit einem VNC-Server ausgestattet. Damit kann ein VNC-Client im gleichen Netzwerk – ob PC, Tablet oder Smartphone – mit dem K-Vision-System verbunden und als weitere Anzeige verwendet werden. In Ergänzung zu den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten wie VNC, Ethernet/IP, Profinet oder Modbus TCP hat K-Vision neuerdings standardmäßig eine E-Mail-Funktion. So kann das System bei einem definierten Ereignis eine E-Mail an eine oder mehrere Personen senden. Solche Ereignisse können z.B. das Starten oder Anhalten der Compoundierlinie sein, eine benötigte Nachfüllung für ein Dosiergerät, das Fehlen von Schüttgut im Vakuum-Abscheider oder das Auslösen eines Alarms.

Die K-Vision Software kann darüber hinaus programmiert werden, Log-Dateien per E-Mail zu versenden, z.B. Dosier-Ereignis-Logs, Parameter-Änderungen oder Alarm-Logs.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45471424)