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Pharma 4.0

Eine Lösung, unendliche Möglichkeiten: Mit dem modularen Produktionsbaukasten zur Pharmaanlage 4.0

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Vrtuelle Realität statt Bedienfeld - was heute noch wie Science-Fiction wirkt, soll morgen Einzug in der Produktion halten: Optima bringt zur Interpack mit Lösungen wie der 
Inova VFVM 18000 (kleines Bild) nicht nur den Baukasten für die Pharma­branche, sondern auch flexible 
Bedienkonzepte.
Vrtuelle Realität statt Bedienfeld - was heute noch wie Science-Fiction wirkt, soll morgen Einzug in der Produktion halten: Optima bringt zur Interpack mit Lösungen wie der 
Inova VFVM 18000 (kleines Bild) nicht nur den Baukasten für die Pharma­branche, sondern auch flexible 
Bedienkonzepte. (Bilder: Optima)

Maximale Flexibilität bei höchstem Qualitätsmaßstab: Die rasante Entwicklung der weltweiten Pharmamärkte verlangt Produzenten viel ab. Sind modulare Produktionsstrecken aus dem Baukasten der Ausrüster genau die flexiblen Alleskönner, auf die die Branche gewartet hat?

Der umkämpfte Pharmamarkt fordert hohe Flexibilität bei gleichzeitig hochwertigen Produktionsbedingungen. Neue Gesetze, steigende Gesundheitsausgaben und der auslaufende Patentschutz für wichtige Medikamente stellen die Industrie vor extreme Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Markt für Gesundheitsprodukte und Medikamente dank des Aufschwungs wichtiger Schwellenländer und des demografischen Wandels kontinuierlich.

Wer nicht den Anschluss verlieren will, muss mit der Zeit gehen: So sollen neue HMI-Technologien, Software-Tools und Sensortechnik noch effizientere Verpackungsprozesse und ein umfassendes Life-Cycle-Management ermöglichen. Neue HMIs bringen die intuitive und übersichtliche Bedienung, die Nutzer von Smartphones und Tablets gewöhnt sind, um wesentliche Features erweitert, in die Industrieumgebung.

Kommt jetzt Verpackung 4.0?

Betrachtet man die Ankündigungen zur Interpack, ist die Revolution in vollem Gange: So soll Optimas Nonwovens mit optimierter Formatwechselzeit und einem komplett modularen Aufbau bisher unerreichte Produktionsflexibilität bieten. Dabei gibt der Betreiber Design und Daten vor, den Rest erledigt die Maschine.

Flexibilität ist auch gefordert, wenn es um das Verarbeiten von Vials und Infusionsflaschen geht. So schafft die Inova VFVM 18000 es, pro Stunde bis zu 24 000 Objekte zu befüllen und verschließen. Dabei kommen unterschiedliche spezifische Dosiertechnologien zum Einsatz, darunter auch Disposable-Systeme.

Noch mehr Flexibilität verspricht das Multi-Use-Konzept, bei dem ein Gerät für unterschiedliche Anwendungen konfiguriert wird. Erreicht wird das z.B. über ein Baukastensystem, wie bei dem modularen Maschinensystem Inova SV125, das mit drei unterschiedlichen Füllsystemen betrieben werden und zudem drei verschiedene Behältnistypen verarbeiten kann. Das Einsatzspektrum reicht von Versuchsanwendungen bis hin zum mittleren Leistungsbereich.

Flexibilität gefordert

Diese Flexibilität macht modulare Abfüll- und Verpackungsmaschinen zum Alleskönner der Pharma-Produktion. So stellt die TDC 125 von Optima Life Science Transdermalpflaster (TDS) und orale Filmstreifen (ODF) im Labor- bis kleinen Produktionsmaßstab her. Sämtliche Prozesse können so validiert und bei Bedarf auf größere Produktionsmaschinen übertragen werden. Mit der Immu Coat steht ein ein modulares System für die automatische Beschichtung von Mikrotiterplatten zur Herstellung von „ELISA“-Testkits zur Verfügung. Dabei sind sämtliche Grundmodule per „plug and play“-Prinzip beliebig kombinierbar.

Ist die neue Flexibilität die Antwort auf die Veränderungen der globalen Pharma-Märkte? Wer 2017 im Umfeld von Spezialmedikamenten, Biopharmazeutika und Biosimilars erfolgreich sein will, muss seine Produktion entsprechend aufstellen. Aber es lohnt sich. Allein die „pharmerging" Märkte werden jährlich um zehn bis 13 Prozent wachsen, glauben Experten. Die Zukunft der Pharmaproduktion hat längst begonnen - nun geht es darum, sie zu gestalten. DST

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