Schaltschranksysteme Einbaufertige Schaltschranksysteme sparen Zeit bei der Umstellung der Parenteralia-Produktion bei Bayer

Autor / Redakteur: Alexander Riek / Anke Geipel-Kern

Einbaufertige Pneumatik-Komplettsysteme nehmen dem Anwender komplexe Prozesse wie Konstruktion, Bestellen von Einzelkomponenten bei unterschiedlichen Herstellern sowie Montage und Prüfung nahezu ab. Zeit und Ressourcen werden frei, um die Kernaufgaben größerer Projekte schneller erfüllen zu können – wie das Beispiel der Automatisierung der Parenteralia-Herstellung bei Bayer HealthCare in Leverkusen zeigt.

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Bayer HealthCare stellte in der neu automatisierten Parenteralia-Herstellung im Jahr 2007 über 18 Millionen Flaschen und mehr als 1,5 Millionen gefriergetrocknete Ampullen mit Parenteralia her.
Bayer HealthCare stellte in der neu automatisierten Parenteralia-Herstellung im Jahr 2007 über 18 Millionen Flaschen und mehr als 1,5 Millionen gefriergetrocknete Ampullen mit Parenteralia her.
( Bild: Bayer HealthCare )

Wir hatten absolut keine Zeit, uns um Details zu kümmern“, berichtet Manfred Broustin, Leiter der Prozessleittechnik im Parenteraliabetrieb Leverkusen bei Bayer HealthCare, über den Umbau der Anlage zur Herstellung parenteraler Arzneimittel am Standort Leverkusen. „Da waren wir auf der sicheren Seite, als wir Festo mit der Lieferung einbaufertiger Schaltschränke beauftragten, die nur noch angeschlossen werden mussten“, so der Automatisierungsexperte weiter. In nur vier Wochen baute das Projektteam bei Bayer schließlich die Anlagen zur Herstellung von Infusions- und Injektionslösungen wie etwa Anti-Infektiva oder Herzmittel um. „Der Betrieb musste weiterlaufen, längere Stillstände waren nicht akzeptabel“, verdeutlicht Broustin nochmals den Zeitdruck, unter dem die Umstellung erfolgen musste.

Zuvor war deutlich geworden, dass die Produktion in Leverkusen einen weiteren Automatisierungsschritt gehen sollte, um weiterhin eine starke Position im Wettbewerb einnehmen zu können. Bayer HealthCare stellte dort im Jahr 2007 über 18 Millionen Flaschen und mehr als 1,5 Millionen gefriergetrocknete Ampullen mit Parenteralia her. „Unsere Märkte sind durch stetes Wachstum gekennzeichnet“, betont Broustin. Zur Erhöhung der Produktionskapazität und zur Kosteneinsparung setzte Bayer daher auf weitere Automatisierung. Vor dem Umbau war die Anlage wenig automatisiert und damit aufwändig in Betrieb und Dokumentation.

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