Schaltschranksysteme

Einbaufertige Schaltschranksysteme sparen Zeit bei der Umstellung der Parenteralia-Produktion bei Bayer

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„Die umgesetzte Automatisierung erlaubt uns, den gesamten Herstellungsprozess lückenlos und papierlos vollautomatisch zu kontrollieren und zu dokumentieren“, so Broustin weiter. Ein Prozessleitsystem zeichnet Messwerte auf und meldet sie an ein übergeordnetes DV-System. Will man weiterhin auf den Weltmärkten vorne dabei sein und gesetzliche Normen wie die der FDA erfüllen können, so sei die Validierung der Prozesse unerlässlich.

Vertikale Produktion

Neben konsequenter Automatisierung und lückenloser Dokumentation setzt Bayer HealthCare auf den so genannten vertikalen Produktionsprozess. Nach diesem Konzept arbeitet auch die Anlage zur Herstellung parenteraler Arzneimittel in Leverkusen: Im ersten Obergeschoss werden die Lösungen in Ansatzbehältern rezeptgesteuert hergestellt und in Filtratbehältern zur Abfüllung bereitgestellt. Im Erdgeschoss werden die fertigen Medikamente auf fünf Abfülllinien in Flaschen, Beutel oder Ampullen abgefüllt. Ganz wichtig bei der Planung war, die Anlage so aufzuteilen, dass die Anlagenteile einzeln gereinigt werden können. Bei rund 60 unterschiedlichen Rezepturen und über 20 Teilanlagen fallen pro Tag mindestens fünf Nassreinigungs- und Sterilisiervorgänge an.

Einbaufertige Schaltschranksysteme

Zur Ansteuerung der Membranventile in der Anlage sind die modularen Festo Ventilinseln vom Typ CPX/MPA im Einsatz. Über das elektrische Terminal CPX werden die Analogwerte für die Messtechnik und Regelarmaturen verarbeitet. Die CPX/MPA vereinen Steuerventile und analoge wie binäre E/As in einem Gerät, so dass nur ein Busknoten notwendig ist. Über Trennbarrieren wurden auch die Feldgeräte aus den Ex-Bereichen der Anlage an die CPX angekoppelt.

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