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Wärmetauscher Ein Plus für Konto und Klima: Der Apparat macht den Unterschied

| Redakteur: Meike Herkersdorf

Ob Abwärmenutzung, Separationsverfahren oder die Prozessentwicklung: Wie effizient ein Prozess arbeitet, entscheiden auch die verwendeten Komponenten. Betreiber, die aus wirtschaftlichen Gründen, aufgrund regulatorischer Vorgaben oder im Rahmen einer Nachaltigkeitsstrategie ihre Prozesse überdenken, gehören für die Apparatebauer zu den anspruchsvollsten Kunden.

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Auch Klassiker können (noch) besser werden.
Auch Klassiker können (noch) besser werden.
(Bild: Stephan/PROCESS)

Auch der schwedische Hersteller Alfa Laval hat Energieeffizienz, Produktivität, Abfallreduzierung und Wartung als bestimmende Trends der Anlagenbauer identifiziert. Dabei machen die Schweden auch vor etablierten Klassikern, wie den Plattenwärmetauschern nicht Halt: „Wir haben den Entwicklungsprozess vollständig an den Anforderungen und Wünschen unserer Kunden orientiert“, sagt Carina Resare, Head of Research and Development für gedichtete Plattenwärmetauscher.

So haben die Entwickler die Verteilungsfläche dahingehend optimiert, dass der Mediendurchfluss verbessert und das Fouling minimiert wird. Dazu kommt ein neu entwickeltes -Punkt-Aufhängungssystem, das das Risiko für außerplanmäßige Stopps reduziert. Das macht sich schon heute bezahlt: „Unsere Produkte helfen, Energie in Größenordnung von 50 GW einzusparen“, erklärt Magnus Edmen, Head of Service der Alfa-Laval-Geschäftseinheit GPHE.

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Dampf machen für mehr Effizienz

Das rechnet sich, sind die Schweden überzeugt: So konnte durch die hoch anspruchsvolle Abwärmerückgewinnung aus Schwefelsäure einer Hamburger Kupferschmelze 10 MW Dampf eingespart werden. Die wichtigen Faktoren die Rentabilität sind die Dampfkosten – 20 bis 25 Euro pro Tonne sind in europäischen Industrieanlagen nicht untypisch.

Sind die Dampfpreise niedrig und liegen bei nur 10 Euro pro Tonne liegen und es müssen lange Distanzen zwischen den Anlagen überwunden werden, kann die Amortisationszeit noch immer weniger als zwei Jahre betragen. Bei höheren Energiepreisen und kürzeren Distanzen kann sie sich sogar weniger als ein halbes Jahr belaufen. Eine Investition, die sich nicht nur für das Klima rechnet.

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