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Schlammentwässerung

Effizient dank Vakuumunterstützung

| Redakteur: Kristin Breunig

Immer mehr Branchen setzen bei der Schlammentwässerung auf Vakuum. Mit dem Vakuumbandfilter von Leiblein kann eine höhere Durchsatzleistung gegenüber hydrostatisch arbeitenden Anlagen bei gleichzeitig besserer Entwässerung des Filterkuchens erbracht werden.

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Der Vakuumbandfilter von Leiblein ermöglicht eine bessere Entwässerung des Filterkuchens.
Der Vakuumbandfilter von Leiblein ermöglicht eine bessere Entwässerung des Filterkuchens.
(Bild: Leiblein GmbH)

Das Endlosfilterband des Vakuumbandfilters (VBF) mit Filtergewebe aus Edelstahl (oder Kunststoff) wird als schräge Ebene geführt. Im unteren Bereich wird der zugeführte Schlamm aufgenommen, im oberen Sektor erfolgt die Entwässerung. Durch das Zurückhalten der Feststoffe baut sich ein Filterkuchen auf. Mit dem Anstieg des Durchflusswiderstands steigt der Wasserspiegel des Mediums bis zu einem Niveau, bei dem der integrierte Schwimmschalter den Antrieb steuert. Das Band mit Filterkuchen wird nach oben gezogen, der standfeste Sedimentteppich abgestreift. Um die Entwässerung fortzusetzen, wird das Band gereinigt. Gleichzeitig gleitet die saubere Filterebene am Ende wieder in den Aufnahmebereich. Da noch kein Filterkuchen vorhanden ist, fließt das Wasser schneller ab, das Niveau sinkt und der Bandvorschub wird unterbrochen.

Schwankungen – kein Problem

Energieverbrauch, Wartungsaufwand und Anschaffungskosten sind als mäßig beschrieben. Ein geringer Bedienaufwand spricht für den VBF. Schwankungen in der Zulaufkonsistenz, der Zusammensetzung und dem Feststoffgehalt des Filterguts gleicht er selbstständig aus, was zu einem weitgehend störungsfreien Betrieb führt. Gegenüber den hohen Feststoffgehalten von Kammerfilterpressen liegt die Leiblein-Technik etwas darunter, was jedoch durch die kontinuierliche Beschickung, kein Erfordernis für Pufferbehälter und den nicht erforderlichen manuellen Eingriffen zur Pressenöffnung wettgemacht wird.

In die Schlammentwässerungs-Maschine sind Tanks, Pumpen und die Steuerung integriert. Nach Anschluss von Zu- und Ableitungen, Einbringen von Hilfsmedien ist der Filter einsatzbereit. Zusätzliche Anlagenelemente lassen sich in die Steuerung integrieren. Eine Einbringung des VBK in die Leiblein-Prozesswasserreinigung sowie bei vorgeschalteten anderen Verfahren ist möglich. Effektivität und individuelle Betriebskosten können anhand einer Pilotanlage getestet werden.

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