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Den Wandel gestalten
Eine Automatisierungsstruktur, die eben diese Charakteristika der Universalität, Mobilität, Skalierbarkeit, Modularität und Kompatibilität erfüllt, hat Wago zur letzten Hauptsitzung der Namur im November 2014 vorgestellt.
Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg hatte das Unternehmen mit Dima (Dezentrale Intelligenz für Modulare Anlagen) einen Ansatz für die Automatisierung modularer Prozessanlagen präsentiert, die das Integrationsengineering einer Anlage deutlich verkürzen und ebenso einen späteren Umbau der Anlage erleichtern sollte.
Hier schlägt das Herz von Dima
Herzstück des Dima-Ansatzes ist das MTP (Module Type Package): eine neue Definition für die Beschreibung von verfahrenstechnischen Anlagenmodulen. In diesem Modulbeschreibungsmodell wird die Information abgelegt, die zur anwenderunabhängigen Integration eines Anlagenmoduls in die Prozessführungsebene (PFE) einer Anlage notwendig ist. Es umfasst bei Nutzung der OPC-Technologie folgende Informationen:
- Generische und zielsystemunabhängige Beschreibung des Modulbedienbildes,
- Bedienbildelemente mit vereinheitlichter Schnittstelle und Beschreibung des darzustellenden Informationsumfangs für jedes Bedienbildelement,
- OPC-Variablen-Bezeichnungen, die für die Bedienbildelemente und veröffentlichten Dienste benötigt werden,
- Definition der genutzten Zustände gemäß des Zustandsübergangsmodells der DIN EN 61512,
- PC-Variablen-Bezeichnungen der genutzten Dienstparameter.
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