Flüssigkeitsanalyse für raue Prozessbedingungen Digitaler pH-/ORP-Sensor meistert hohe Temperaturen und hohen Druck

Quelle: Pressemitteilung Emerson 2 min Lesedauer

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Emerson bringt mit dem Rosemount 350A einen digitalen pH-/ORP-Sensor auf den Markt, der analoge Schwächen wie Signalrauschen und komplexe Verkabelung beseitigen will. Plug-and-Play-Konnektivität und interner Diagnosespeicher sollen Inbetriebnahme und Instandhaltung in Chemie- und Pharmaanlagen spürbar vereinfachen.

Der 5-polige M12-Stecker des Sensors unterstützt sichere digitale Plug-and-Play-Verbindungen für eine vereinfachte Installation und zuverlässige Signalübertragung.(Bild:  Emerson)
Der 5-polige M12-Stecker des Sensors unterstützt sichere digitale Plug-and-Play-Verbindungen für eine vereinfachte Installation und zuverlässige Signalübertragung.
(Bild: Emerson)

Emerson hat mit dem Rosemount 350A einen digitalen pH-/ORP-Sensor für Anwendungen mit hohen Temperaturen, hohem Druck und einziehbaren Einbauarten vorgestellt. Der Sensor eignet sich für Umgebungen in der Chemie-, Pharma- und Verfahrenstechnik, in denen analoge Messtechnik häufig an Grenzen stoßen.

Herkömmliche analoge pH-/ORP-Sensoren sind in anspruchsvollen Prozessen anfällig für Signalrauschen, aufwendige Verkabelung und eingeschränkte Diagnosemöglichkeiten. Der Rosemount 350A wandelt die pH-/ORP-Messwerte direkt im Sensor in digitale Signale um und überträgt sie über eine Modbus-Schnittstelle mit M12-Steckverbindungen. Dadurch sinkt die Störanfälligkeit gegenüber elektrischen Einflüssen, und die Inbetriebnahme erfolgt nach dem Plug-and-Play-Prinzip, was manuelle Verkabelungsfehler reduzieren soll.

Das digitale Konzept ermöglicht laut Hersteller die Interoperabilität mit weiteren digitalen Rosemount-Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse. Das soll die Ersatzteilhaltung vereinfachen und eine einheitliche Gerätebasis über mehrere Standorte hinweg unterstützen.

Integrierte Diagnose unterstützt vorausschauende Wartung

Für die Instandhaltung speichert der Sensor Kalibrierdaten und Diagnoseinformationen intern. Dies ermöglicht eine Kalibrierung in der Werkstatt statt vor Ort und liefert Wartungsteams bei der Fehlersuche zusätzliche Kontextinformationen. Über Zustandsindikatoren und Ereignisprotokolle im Sensor lässt sich die Wartungsplanung stärker vorausschauend gestalten und die Ursachenanalyse bei Störungen beschleunigen.

Konstruktiv ist der Rosemount 350A für den Einsatz unter rauen Bedingungen ausgelegt und unterstützt einziehbare Befestigungen. Er ist mit Gehäusen aus Titan sowie mit wählbaren Referenzelektrolyten erhältlich, um unterschiedlichen Prozesschemien gerecht zu werden. Diese Ausführungen sollen die Messleistung in Anwendungen verbessern, in denen Temperatur, Druck, Belagbildung oder chemische Vergiftung die Standzeit von Sensoren üblicherweise verkürzen.

Rachel Jang, globale Produktmanagerin für Flüssigkeitsanalyse im Geschäftsbereich Messtechnik bei Emerson, erklärte, der Sensor solle Anwendern helfen, die Inbetriebnahme zu vereinfachen und die Messgenauigkeit unter schwierigen Prozessbedingungen zu verbessern. Die Kombination aus digitaler Konnektivität, integrierter Diagnose und Kalibrierungsspeicher solle die Komplexität im Betrieb reduzieren.

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