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Energiewirtschaft Die Pandemie beeinflusst auch die EEG-Novelle

Autor / Redakteur: Gary Huck / Wolfgang Ernhofer

Seit dem 1. Januar 2021 gilt ein neues Erneuerbare-Energie-Gesetz. Ein paar Änderungen wurden auch wegen der Auswirkungen der Corona-Maßnahmen eingefügt. PROCESS hat die Änderungen zusammengefasst.

Die Pandemie wirkt sich auf alle Bereiche aus. Auch der Energiesektor ist nicht ausgenommen. Bei der EEG-Novelle hat man darauf reagiert.
Die Pandemie wirkt sich auf alle Bereiche aus. Auch der Energiesektor ist nicht ausgenommen. Bei der EEG-Novelle hat man darauf reagiert.
(Bild: ©visoot - stock.adobe.com)

Im Jahr 2020 unkten schon einige Experten, wie die EEG-Novelle aussehen wird. Jetzt ist das Gesetz da. Wie bereits absehbar, wurde die zu entrichtende EEG-Umlage gesenkt. 2020 lag sie bei 6,75 ct/kWh, in diesem Jahr beläuft sie sich auf 6,5 ct/kWh.

Der viel kritisierte Punkt des Messkonzepts zur Erfassung fremder Stromverbräuche wurde etwas abgeändert: Ursprünglich hätte man ab dem 31. Dezember 2020 ein überprüfbares Messkonzept für selbst erzeugten erneuerbaren Strom, der an Dritte weitergegeben wird, vorlegen müssen. Bisher durften diese Strommengen geschätzt werden, um festzulegen wie die EEG-Bepreisung für diese aussieht. Da viele Unternehmen wohl nicht in der Lage gewesen wären, bis zum Fristende das vom Gesetzgeber gewünschtes Messkonzept aufzustellen, wurde die Frist dafür um ein Jahr auf den 31. Dezember 2021 verlängert.