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Ausblick
Fest steht: In der Realität müssen sich Anwender und Hersteller schon längst der Vernetzung und den damit verbundenen Fragen stellen. In einem Drittel der Unternehmen unserer Security-Umfrage sind bereits mehr als 20 Automatisierungssysteme miteinander vernetzt. Daraus ergibt sich aber auch eine eindeutige Konsequenz.
„Kein Mensch kann mehr die gesamte Automatisierungstechnik beherrschen. Man benötigt Teams von Prozesskennern, Softwarespezialisten, Batch-Spezialisten, Netzwerk-Fachleuten und IT-Security“, so Tauchnitz. „Wer diese Teams nicht hat, muss sich Herstellern bzw. Integratoren anvertrauen oder hohe Risiken akzeptieren.“
Am Ende der Ballade vom Zauberlehrling kommt der Meister und sorgt mit einem Machtwort für Ordnung. Auch wenn viele darauf hoffen: Diese Option gibt es in der Prozessautomatisierung nicht. Im Gegenteil – ohne Teamarbeit zwischen Anwender, Leitsystemhersteller und IT-/Security-Experten werden sich die zukünftigen Herausforderungen nicht lösen lassen.
Das Beispiel FDI hat aber gezeigt, dass man durchaus auch wild gewordene Dinge (sprich unzählige Softwareversionen und Gerätevarianten) wieder zusammen und zu einem positiven Ende führen kann.
* Die Autorin ist freie Mitarbeiterin bei PROCESS.
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