Stellgeräte

Diagnosesysteme in Stellgeräten bieten hohes Einsparpotenzial

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Voraussetzung: Nahtlose Integration der Stellgeräte

„Voraussetzung für die Nutzung der Diagnosefunktionen ist die nahtlose Integration der Stellgeräte in das Leit- und Plant-Asset-Management-System des Betreibers. „Wir haben heute mit HART- oder den Feldbussen die Möglichkeit zeitnah auf die Gerätedaten zuzugreifen“, erklärt Erben von Samson. Mit Methoden wie EDDL und FDT/DTM kann die komplette Funktionalität der Geräte im System eingebunden werden. „Sehr viel mehr lässt sich jedoch durch historische Daten erreichen, die man gerätebezogen verwalten und miteinander vergleichen kann. Dazu besteht allerdings noch Handlungsbedarf seitens der Systeme.“

Der Samson-Experte fordert eine Möglichkeit, Daten einer größeren Anzahl von Messstellen automatisiert zeitgesteuert auszulesen und in einer standardisierten Form zur Verfügung zu stellen. Dies sei zurzeit nur mit manuellem Aufwand durch den Anwender möglich. Große Hoffnungen setzt Erben auf die OPC-UA-Schnittstelle, wie sie bei FDI vorgesehen ist.