Desagglomerieren/Zerkleinern

Desagglomerieren und Zerkleinern in einer Anlage vereint optimieren den Prozess eines Diabetes-Medikaments

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Das Vorher und Nachher

In der herkömmlichen Anlage durchlief das Produkt drei Prozessschritte:

  • Crusher Line,
  • Grinding Line,
  • Blending Line.

Die auf Paletten angelieferte und verpackte Blockware wurde mithilfe einer Hubsäule bis zum Einlauftrichter des auf einer Plattform stehenden Klumpenbrechers angehoben und dort von Hand beschickt. Das vorzerkleinerte Produkt fiel am Auslauf des Klumpenbrechers in einen darunter stehenden Container (Crusher Line). Der befüllte Container wurde auf eine zweite Hubsäule aufgesetzt und über einer Mahleinheit angedockt. Das in der Mahleinheit gemahlene Produkt fiel in einen darunter stehenden Container (Grinding Line).

Nach dem manuellen Beifügen von weiteren Hilfs- und Zusatzstoffen wurde der Container von einer dritten Hubsäule aufgenommen und anschließend gemischt (Blending Line).

Im heutigen Prozess durchläuft das Produkt nur noch zwei Prozessschritte:

  • DelumpWitt (Grusher und Grinding Line),
  • Blending Line.

Auf einer einzigen Anlage werden heute die pulverförmigen Produkte mit einer Hubsäule auf die Höhe einer Plattform gehoben, dort von Hand über einem Trichter der DelumpWitt zugeführt, desagglomeriert und zerkleinert und fallen dann als homogenes Mahlgut in einen fahrbaren Container. Der auf einer Waage stehende Container kann in einem Arbeitsgang mit sämtlichen Hilfs- und Wirkstoffen beschickt werden, bevor sein Inhalt auf einer separaten Hubsäule den abschließenden Mischzyklus durchläuft.

Das bei Novartis eingerichtete System hat mehrere wesentliche Verbesserungen gebracht, wie die Aussagen von Novartis-Spezialisten verdeutlichen:

  • Der vereinfachte Prozess erlaubte eine Senkung der Investitionskosten von 30 Prozent.
  • Bei der Auslegung der Infrastruktur konnten 500 000 Euro eingespart werden.
  • Die Produktionssteigerung beträgt 70 Prozent.
  • Die Platzeinsparungen betrugen um die 50 Prozent.

Fazit: Die neu entwickelte Brech- und Mahlanlage hat bei der Aufbereitung der Rohstoffe zur Herstellung von Diabetes-Medikamenten bei Novartis zur Prozessoptimierung geführt. Das Beispiel von Novartis steht stellvertretend für viele weitere Kunden, die bei der Herstellung von Medikamenten diese Anlage verwenden und im kontinuierlichen Prozess nach Verbesserungen eine Lösung gefunden haben, die gänzlich im Dienst der Gesundheit steht.

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