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Absperrklappen und Dichtungen Damit dicht auch dicht bleibt: Beim Ventil kommt es auch auf den Werkstoff an

| Redakteur: Dominik Stephan

Damit Ventile und Klappen auch bei rauesten Bedingungen dicht schließen und Prozesssicherheit garantieren, braucht es entsprechende Dichtungen. Dabei kommt es neben Konstruktion und Geometrie vor allem auf den Werkstoff an - entsprechend bieten Hersteller unter anderem Absperrklappen mit aufblasbarer Dichtung an, bei denen etwa FFKM als Dichtungswerkstoff eingesetzt wird.

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(Bild: Warex)

FFKM, also Perfluorkautschuk,weist eine ähnlich gute chemische Beständigkeit wie PTFE auf, ist jedoch im Gegensatz zu diesem beweglich und hat gummielastische Eigenschaften. Diese machen das fluorierte Elastomer zu einem optimalen Dichtungsmaterial, welches sowohl thermisch als auch chemisch beständig ist und dadurch gut für Bereiche mit aggressiven Medien einsetzbar ist. FFKM-Komponenten sind besonders für Vorgänge in denen lösemittelhaltige Brüden entstehen, oder Lösemitteln zur Reinigung genutzt werden, geeignet.

Deswegen hat sich der Ventilspezialist Warex bei den Klappen der Baureihe DKZE 103/110 APS entschieden, auch eine FFKM-Version ins Programm zu nehmen: Das Unternehmen bietet unter anderem Absperrklappen mit einer aufblasbaren Dichtung an, die empfindliche Medien schont und selbst bei rauesten Bedingungen Prozesssicherheit garantiert. Diese Absperrklappen verfügen über eine Klappenscheibe, die kleiner als die Dichtungsmanschette ist, denn bei geschlossener Klappenstellung wird das Dichtelement pneumatisch an den Umfang der Klappenscheibe angepresst. Die speziellen APS-Klappen (Air-Pressure-Sealing) erreichen eine schonende Absperrung bei minimaler Reibung.

Warex Valve stellt, angepasst auf die Bedürfnisse ihrer Kunden, zwei verschiedene Baureihen her. Die Serie DKZ 110/103 APS mit zentrisch im Gehäuse gelagerter Klappenscheibe und die Baureihe DKZE 103/110 APS mit exzentrisch gelagerter Klappenscheibe. Letztere ist jetzt in einer neuen Variante erhältlich und kann als Ausführung mit dem Dichtungswerkstoff FFKM bestellt werden.

Einfache Zerlegbarkeit zur Reinigung

Besonders in sensiblen Einsatzgebieten, wie der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie spielt die richtige Reinigung der Armaturen eine grundlegende Rolle. Eine Reinigung oder Sterilisation des gesamten Systems muss gewährleistet sein, um die hohen Hygiene- und Sicherheitsauflagen zu erfüllen. Die DKZE 103/110 APS Absperrklappen überzeugen durch eine einfache Zerlegbarkeit zur Reinigung. Die totraumarmen Armaturen sind sowohl CIP (Clean-In-Place) als auch SIP (Sterilization-In-Place) fähig und können daher in hygienisch kritischen Anwendungen eingesetzt werden. Die Absperrklappen verfügen zudem über einen auswechselbaren Profildichtring auf einem leicht demontierbaren Tragring. Die DKZE 103/110 APS Absperrklappen sind je nach Konfiguration in den Nennweiten DN 150 bis DN 600 und für Betriebstemperaturen von -40 °C bis maximal +200 °C verfügbar.

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