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Druckluft und Kompressoren Damit der Produktion nicht die Luft ausgeht

Redakteur: Dominik Stephan

Der Kompressor denkt mit: Druckluft hört nicht beim Verdichter auf - Wer hat schon Zeit, mit seinem Kompressor auf Tuchfühlung zu gehen? In Zeiten von Effizienzdruck, Renditezwängen und schlanken Strukturen kaum jemand. Dabei geht es auch anders. Smarter, in vielen Fällen billiger und ganz ohne Abstriche bei der Anlagenverfügbarkeit…

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"Am sichersten fährt, wer mit uns eine Instandhaltungsvereinbarung über die gesamte Lebensdauer der Maschine trifft", sagt Thomas Friedrich (Bildmitte). "Diese Full-Service-Vereinbarungen bieten quasi eine Langzeitgarantie, die alle Eventualitäten abdeckt."
"Am sichersten fährt, wer mit uns eine Instandhaltungsvereinbarung über die gesamte Lebensdauer der Maschine trifft", sagt Thomas Friedrich (Bildmitte). "Diese Full-Service-Vereinbarungen bieten quasi eine Langzeitgarantie, die alle Eventualitäten abdeckt."
(Bild: Atlas Copco)

Druckluft ist allgegenwärtig – und doch in den Köpfen erstaunlich wenig präsent. Einfach Kompressor anwerfen und Verbraucher in Betrieb nehmen, viel mehr Aufmerksamkeit bekommt das komprimierte Gas nicht. Höchstens noch als Energiefresser, wenn marode Leitungen und ineffiziente Prozesse für hohe Verluste sorgen. Der Fokus der Anlagenbauer, Planer und Betriebsmannschaften liegt ganz klar auf den großen Produktionsverfahren.

Aber: Gäbe es einen Oscar für den besten Nebendarsteller in der Prozessindustrie, wäre die Druckluft ein heißer Kandidat. Fast keine Anlage, vom Klärwerk bis zur Reinigung kommt ohne Kompressor aus. Das wird spätestens dann schmerzlich bewusst, wenn die genügsamen Arbeitstiere einmal ausfallen sollten. Das wissen auch die Hersteller: „Kunden wollen höchste Verfügbarkeit und absolute Sicherheit“, erklärt Thomas Friedrich, der beim Drucklufttechnik-Spezialisten Atlas Copco den Bereich Marketing und Vertrieb im Service leitet. Das bedeutet für die Hersteller, aber ganz besonders für die Serviceabteilungen ein Umdenken.