Suchen

Energieeffizienz Dänische und deutsche Energieeffizienzbranche verstärken Zusammenarbeit

| Redakteur: Alexander Stark

Das neu gegründete dänische Bündnis von Energieeffizienzunternehmen Synergi und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (Deneff) wollen gemeinsam die Energieeffizienz in Europa voranbringen. Bei einem gemeinsamen Workshop in Kopenhagen haben die beiden Organisationen bereits Erfahrungen und Positionen ausgetauscht.

Firmen zum Thema

Dänisch-deutscher Austausch in Kopenhagen: Christian Noll, geschäftsführender Vorstand Deneff e. V., Katrine Bjerre M. Eriksen, Geschäftsführerin Synergi, Martin Bornholdt, geschäftsführender Vorstand Deneff e. V., Michael Fevejle Christensen, Berater Politik Synergi und Hans Peter Geisler, Referent Politik Synergi (v.l.n.r.)
Dänisch-deutscher Austausch in Kopenhagen: Christian Noll, geschäftsführender Vorstand Deneff e. V., Katrine Bjerre M. Eriksen, Geschäftsführerin Synergi, Martin Bornholdt, geschäftsführender Vorstand Deneff e. V., Michael Fevejle Christensen, Berater Politik Synergi und Hans Peter Geisler, Referent Politik Synergi (v.l.n.r.)
(Bild: Deneff)

Kopenhagen/Dänemark; Berlin – Dänemark und Deutschland galten lange als Europas Klimaschutz-Vorbilder. In den letzten Jahren haben beide Länder jedoch die Energieeffizienz als wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende vernachlässigt, so Katrine Bjerre M. Eriksen, seit März Geschäftsführerin von Synergi. Durch die Zusammenarbeit mit Deneff will ihr Bündnis die Rolle der Energieeffizienz in der Energie- und Klimapolitik in Deutschland und Dänemark sowie in der EU stärken.

Ein gemeinsames Anliegen ist die anstehende Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinien und Vorgaben aus dem Clean-Energy-Package der Europäischen Union. Die Gründungsmitglieder von Synergi, die dänischen Unternehmen Danfoss, Grundfos, Rockwool und Velux sind mit ihren deutschen Gesellschaften auch Mitglieder der Deneff, die über 170 Unternehmen repräsentiert.

Event-Tipp der Redaktion Die von PROCESS mitorganisierte diesjährige VIK-Jahrestagung unter dem Motto „Industrie & Klimaschutz – Nicht auf das Ob, sondern das Wie kommt es an!“ am 23. Oktober 2019 in Berlin ist das Spitzentreffen der industriellen und gewerblichen Energiewirtschaft und der energieintensiven Branchen. Hier treffen Vorstände, Geschäftsführer, Energiestrategen und Energiemanager der energieintensiven Unternehmen im Dialog und Austausch auf Politik und Wissenschaft. Das diesjährige Programm vereint den Blick auf Wege zum Klimaschutz sowie auf Versorgungssicherheit.

Die technischen Lösungen für die Bewältigung der Klimakrise sind nach Ansicht von Martin Bornholdt längst vorhanden. Der geschäftsführende Vorstand der Deneff sieht gerade dänische und deutsche Unternehmen hier weltweit an der Spitze. Beide Länder würden von einer ambitionierten Energieeffizienzpolitik profitieren – sowohl wirtschaftlich als auch in ihrem Ansehen in der Welt.

In den kommenden Monaten wird die nationale Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie und der -Gebäudeeffizienzrichtlinie sowie die von den Mitgliedstaaten geforderten Nationalen Energie- und Klimapläne ein Schwerpunkt der Arbeit beider Organisationen und ihrer weiteren europäischen Partner.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46099926)