Nachhaltige Beschichtungsharze Covestro schließt Übernahme des Geschäftsbereichs Resins & Functional Materials von DSM ab

Redakteur: MA Alexander Stark

Mit der Zustimmung der zuständigen Behörden konnte Covestro die Übernahme des Geschäftsbereichs Resins & Functional Materials (RFM) vom niederländischen Unternehmen Royal DSM erfolgreich abschließen. Eine entsprechende Kaufvereinbarung hatten die beiden Unternehmen bereits Ende September 2020 getroffen.

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Durch die Übernahme des Geschäftsbereichs Resins & Functional Materials von DSM will Covestro zu einem global führenden Anbieter für nachhaltige Beschichtungsharze werden.
Durch die Übernahme des Geschäftsbereichs Resins & Functional Materials von DSM will Covestro zu einem global führenden Anbieter für nachhaltige Beschichtungsharze werden.
(Source: Covestro)

Leverkusen – Mit dem Zukauf des Geschäftsbereichs Resins & Functional Materials (RFM) von Royal DSM erweitert Covestro sein Portfolio für nachhaltige Beschichtungsharze. Der Konzern erwartet seinen Umsatz durch den Zukauf um rund eine Milliarde Euro steigern zu können und fügt seinem globalen Produktionsnetz außerdem über 20 Standorte hinzu. In diesem Schritt sieht der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann die Realisierung der neuen Konzernstrategie in Richtung Nachhaltigkeit.

Im Zuge der Akquisition erweitert das Leverkusener Unternehmen sein Geschäft in mehreren Bereichen. Durch den Erwerb von RFM kommen neben einem kompletten Sortiment wasserbasierter Polyacrylatharze auch starke Marken in Bezug auf Nachhaltigkeit wie Niaga, Lösungen für die additive Fertigung (3D-Druck) und ein innovatives Solarzellenbeschichtungs-Geschäft hinzu. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen sein Technologieportfolio um wasserbasierte Hybridtechnologien, Pulverharze für Beschichtungen sowie UV-härtende Systeme.

Nach eigener Analyse erwartet Covestro von der vollständigen Integration dauerhafte Synergieeffekte („Run Rate“), die bis 2025 auf jährlich rund 120 Millionen Euro steigen sollen. Diese setzen sich zu etwa zwei Dritteln aus Kostensynergien und zu einem Drittel aus Umsatzsynergien zusammen.

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