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Nachhaltigkeitsprojekte

Clariant will sich Herausforderungen des Kunststoffabfalls stellen

| Redakteur: Alexander Stark

Clariant wird auf der K 2019 mehrere gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsprojekte und die dahinter stehenden Produkte zur Entwicklung konkreter marktfähiger Lösungen vorstellen.
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Clariant wird auf der K 2019 mehrere gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsprojekte und die dahinter stehenden Produkte zur Entwicklung konkreter marktfähiger Lösungen vorstellen. (Bild: Clariant)

Zur Vermeidung von Kunststoffabfällen will Clariant zukunftsgerichtete Schritte unternehmen. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojekts „Symphony of Collaboration“ sollen umweltverantwortliche Partnerschaften gefördert werden, um eine nachhaltigere Kunststoffwirtschaft zu schaffen.

Muttenz/Schweiz – Die Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle werden zunehmend forciert, flankiert auch durch eine neue internationale Rahmenvereinbarung der G20-Staaten zur Bekämpfung des Plastikmülls in den Meeren.

Clariant wird auf der K 2019 deshalb mehrere gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsprojekte und die dahinter stehenden Produkte zur Entwicklung konkreter marktfähiger Lösungen vorstellen. Dazu zählt der Start einer größeren neuen, unternehmensweiten Initiative mit besonderem Fokus auf Kunststoffrecycling. Ziel dieser Initiative ist es, die aktuelle Wegwerfmentalität der Verbraucher zu ändern und eine Kreislaufwirtschaft für Altkunststoffe aus Haushalts- und Industriequellen zu fördern.

Das Unternehmen hat zu diesem Zweck drei Kernforderungen formuliert: Entwicklung recyclinggerechter Produkt- und Systemlösungen; Partnerschaften mit Akteuren des gesamten Recycling-Ökosystems, um unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und neue Lösungen zu entwickeln; und Aufbau einer breiten, diversifizierten und gemeinsamen Wissensbasis in unterschiedlichen Recyclingverfahren und deren Wertschöpfungspotenzial.

Initiativen zur Verbesserung der Kreislaufwirtschaft angestoßen

Eine der Partnerschaften, die bereits erste Resultate geliefert hat, ist die Zusammenarbeit mit Neste, einem finnischen Ölraffinierer, der entschlossen ist, Fettresten und entsorgtem Speiseöl ein zweites Leben zu geben. Der Schweizer Konzern hat das Potenzial zur Verwertung der aus diesen Abfällen gewonnenen, erneuerbaren Kohlenwasserstoffe untersucht. Mehr dazu wird auf der Messe vorgestellt, einschließlich neuer Produkte für Kunststoffanwendungen, basierend auf einer zertifizierten Massebilanzierung für den Einsatz erneuerbarer Polyolefine.

Clariant und Neste unterzeichnen Vereinbarung für Verwendung erneuerbarer Kohlenwasserstoffe

Nachhaltige Lösungen

Clariant und Neste unterzeichnen Vereinbarung für Verwendung erneuerbarer Kohlenwasserstoffe

07.11.18 - Clariant hat mit Neste eine Vereinbarung zur Kooperation für die Bereitstellung von erneuerbaren chemischen Lösungen unterzeichnet. Durch die Verwendung erneuerbarer Kohlenwasserstoffe in der Produktentwicklung will das Spezialchemieunternehmen die Zahl der Produkte in seinem Portfolio steigern, die aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen werden. lesen

Mit einem Partner, der Nahinfrarot- (NIR) Scanner herstellt, hat der Spezialchemiekonzern außerdem neue Farbmittel für das Einfärben schwarzer Kunststoffe entwickelt, die im Sortierungsprozess durch NIR-Sortiergeräte identifiziert werden können. Diese neue Produktreihe schwarzer Farbmittel kann für verschiedene Polymere (z. B. Polyolefine, PET, PA) und Anwendungen wie Verpackungen und E&E eingesetzt werden. Dadurch sollen für Markeneigner und Masterbatch-Hersteller neue Möglichkeiten entstehen.

Zur Förderung gangbarer Recyclinglösungen unterstützt das Unternehmen außerdem die verstärkte Entwicklung effektiver Monomaterialien für Konsumgüterverpackungen. Hierbei geht es vorrangig darum, die Akzeptanz von Neu-PET für Verpackungen sicherzustellen. Auf der K 2019 wird Clariant ein neues Masterbatch vorstellen, das auf den Einsatz in PET-Compounds für den Lebensmittel- und Getränkemarkt ausgerichtet ist. Der patentierte Sauerstoffabsorber basiert auf einem neuen Molekül, das die Leistungsfähigkeit bestehender Lösungen für PET zum Schutz der Haltbarkeit und des Geschmacks von Lebensmitteln übertrifft. In ersten Kundenversuchen hat das neue Masterbatch dem Unternehmen zufolge sein Potenzial als umfassender Problemlöser für Verpackungshersteller bereits erfolgreich unter Beweis gestellt.

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