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Studie: Branchenvergleich Digitalisierung Chemie und Pharma hinken bei der Digitalisierung hinterher

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Die Chemie- und Pharmabranche ist bei der Digitalisierung weiterhin rückständig. Einem Branchenvergleich zufolge steht die digitale Transformation selten auf der strategischen Agenda der Unternehmen. Papierdokumente erweisen sich zumeist als Hinderniss bei der Automatisierung von Prozessen.

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(Bild: ra2studio/Fotolia.com)

Gescher – Der aktuelle Digitalisierungsgrad in den verschiedenen Branchen weist nach einer Studie im Auftrag der d.velop-Gruppe sehr deutliche Unterschiede auf. Weil die Chemie- und Pharmaunternehmen noch erhebliche Strategiedefizite aufweisen und sie mit Papierdokumenten als digitalem Störenfried der Geschäftsprozesse zu kämpfen haben, belegen sie nur den drittletzten Platz im Ranking der 10 untersuchten Wirtschaftssektoren.

Link zur Studie Die komplette Studie „Branchenatlas Digitale Transformation“ können Sie auf der Seite von d.velop kostenlos herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Zu ihren Kernproblemen gehört nach der vom digital intelligence institute (dii) für die d.velop durchgeführten Untersuchung, dass in diesem Sektor nur sehr unterdurchschnittlich wachsende Entwicklungskräfte zur verstärkten Digitalisierung bestehen. Dies lässt sich insbesondere daran ablesen, dass aktuell lediglich 20 Prozent der 84 befragten Chemie- und Pharmabetriebe der digitalen Transformation strategisch eine elementare Bedeutung beimessen. Bei allen anderen ist meist nicht einmal klar, wer die Entwicklung der Strategien überhaupt in die Hand nehmen und verantwortlich steuern soll.