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Wie realistisch sind Prognosen, die 20 Jahre in die Zukunft reichen?
Dr. Klaus Engel: „Wir brauchen nicht nur Dynamik in den Märkten und Unternehmen, sondern auch ein mutiges politisches Handeln, das eine solche Entwicklung unterstützt.“
Ralf Brinkmann: „Die Unsicherheiten sind natürlich beträchtlich. Andererseits: Um als Unternehmen zukünftige Kundenanforderungen zu verstehen und sich langfristig daran auszurichten, sind Dimensionen von 20 Jahren genau richtig. Durch die Megatrendforschung gelingt es immer besser, komplexe Veränderungen weit im Voraus zu erkennen und zu deuten. Das ist dann auch die Keimzelle für wichtige Innovationssprünge.“
Dr. Wilhelm Sittenthaler: „Prognosen über 20 oder mehr Jahre sind immer mit großen Unsicherheiten behaftet. Das liegt in der Natur der Sache. Naturkatastrophen, Kriege, politische oder Wirtschaftskrisen können solche Szenarien schnell über den Haufen werfen. Andererseits gibt es Entwicklungen, die heute schon erkennbar sind und deren Folgen sich relativ klar einschätzen lassen. Denken Sie etwa an die demografische Entwicklung in den Industrienationen, an die zunehmende Verstädterung oder an den wachsenden Wohlstand in den Schwellenländern. Daraus lassen sich deutliche Trends und Szenarien ableiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten werden und die einen großen Einfluss auf die Märkte von morgen und damit auf die Entwicklung der Industrie haben werden.“
Bildergalerie mit Grafiken der Studie "Chemie 2030"
Bildergalerie der VCI-Mitgliederversammlung und Grafiken
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