Dechema-Forum Achema-Gründerpreis: Chancen für Start-ups

Ein Gastbeitrag von Dr. Kathrin Rübberdt, Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, Dechema 2 min Lesedauer

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Im Vorfeld der Achema 2027 schreiben Dechema, Business Angels Frankfurt Rhein-Main und der High-Tech-Gründerfonds den Achema-Gründerpreis aus, um Start-ups in Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie zu unterstützen. Konzepte können bis 31. August und Businesspläne bis 30. November 2026 eingereicht werden.

Dr. Kathrin Rübberdt, Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, Dechema.(Bild:  Dechema)
Dr. Kathrin Rübberdt, Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, Dechema.
(Bild: Dechema)

3.568 Start-ups wurden 2025 in Deutschland gegründet, 29 Prozent mehr als im Jahr 2024. Zwar geben die Statistiken die Rolle von Chemie und Biotechnologie nicht exakt wieder, aber es ist zu vermuten, dass unter den 133 Gründungen im Sektor „Industrie“ das eine oder andere Unternehmen aus diesem Bereich zu finden ist, und auch einige der zahlreichen Software-Start-ups dürften die Branchen bedienen.

Bis zur Jahrtausendwende waren Gründungen in der Chemie nahezu unbekannt – zu attraktiv der Einstieg bei einem großen Konzern, zu schlecht die Aussichten, mit langen Entwicklungszyklen und hohem Kapitalbedarf Investoren zu finden. Inzwischen hat sich etwas verändert. Junge Promovierende denken nicht mehr nur über „Konzern oder Uni“ nach, sondern überlegen zunehmend, ob in ihrem Forschungsthema nicht auch ein Business Case stecken könnte.

Sichtbar wird das auch beim Achema-Gründerpreis. 2012 wurde er ins Leben gerufen, um überhaupt auf die Möglichkeit von Gründungen in der Prozessindustrie aufmerksam zu machen. Sieht man die Reihe der Finalisten 2024 an, so lässt sich feststellen: Diese Möglichkeit ist inzwischen in den Köpfen fest verankert, und auch die großen Firmen setzen auf Start-ups. Damit diese Partnerschaften entstehen können, sind neben Geld vor allem Sichtbarkeit und die Möglichkeit, die richtigen Kontakte zu knüpfen, entscheidend. Beides bietet der Achema-Gründerpreis auch aktuell wieder: Die Ausschreibung ist geöffnet.

Gründer und solche, die es werden wollen, können bis zum 31. August ihr Unternehmenskonzept und/oder bis zum 30. November 2026 ihren Businessplan einreichen. Wer früher aktiv wird, hat aber auch sofort die Chance, Kontakt zu Mentoren und möglicherweise Finanzgebern zu bekommen. Den zehn Unternehmen mit den überzeugendsten Businessplänen winkt dann die wahrlich große Bühne der Achema mit Beteiligung am Stand, der Gründerpreis-Pitchsession und der Chance auf das Preisgeld von 15.000 Euro. Und wer weiß: Vielleicht toppt die Statistik der Neugründungen 2026 die Zahlen von 2025 – wir leisten gerne einen Beitrag dazu!

Alle Informationen zum Gründerpreis

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