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Die genannten Effekte verursachen eine qualitative Veränderung des Physical Layer, die von der Field Connex Diagnose-Infrastruktur frühzeitig erkannt und gemeldet wird, bevor es zu Störungen kommen kann.
Bei verbrauchtem Blitzschutz zeigt der Field Connex Surge Protector zum einen selbst an, dass er ausgetauscht werden muss. Zum anderen erfolgt per Diagnose-Software eine Meldung mit Standortkennung an die Leitwarte. Ein Mausklick reicht aus und der Diagnose Manager erstellt einen Report, der den Zustand jedes angeschlossenen Surge Protectors dokumentiert. Die Module können so ganz gezielt ersetzt werden, wenn ihre Funktionsreserve erschöpft ist. Zeitaufwändige und kostenintensive manuelle Überprüfungen nach Gewittern gehören auf diese Weise der Vergangenheit an.
Um all diese Informationen an die Leitwarte zu melden, nutzt der Field Connex Surge Protector die Feldbusphysik – Informationen werden so parallel zur Prozesskommunikation übertragen, ohne diese zu beeinflussen oder Bandbreite in Anspruch zu nehmen.
Einsparpotenzial im täglichen Betrieb
Wie effizient der Einsatz des Field Connex Surge Protectors ist, wird anhand einer Fallstudie deutlich. Ausgegangen wurde dabei von einer kleinen Prozessanlage mit 100 Feldbussegmenten, acht Feldgeräten je Segment und insgesamt 1800 verbauten Blitzschutzmodulen. Die Zahl der Blitzeinschläge, der eine solche Anlage jährlich ausgesetzt ist, hängt von ihrer geografischen Lage ab. Ein typischer Standardwert liegt aber bei fünf bis zehn Einschlägen pro Kilometer im Jahr. Für die Studie ging man von bis zu drei Einschlägen aus – eine realistische, wenn auch konservative Annahme.
Laut Norm ist jährlich mindestens eine Überprüfung der Surge Protectors gefordert, oder aber eine Überprüfung nach jedem Einschlag. Beim Field Connex Surge Protector mit Selbstüberwachungsfunktion ist im Rahmen dieser Kontrollen nur der Zugang zur Diagnostic-Manager-Software notwendig, um die Geräte zu testen. Die Daten der einzelnen Module abzurufen, ist ein einfacher Vorgang, der nicht mehr als fünf Minuten in Anspruch nimmt. Über den erstellten Report ist dann jedes fehlerhafte Gerät zu identifizieren, das ausgetauscht werden muss.
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