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Zwar sind Blitzschutzmodule mit Selbstüberwachung teurer als solche ohne Diagnosefunktion. Bei der Überprüfung nach einem Einschlag erfordern herkömmliche Module jedoch einen manuellen Funktionstest für jedes der 1800 Geräte. So rechnen sich die höheren Anschaffungskosten für Blitzschutz mit Diagnosefunktion bei jährlich drei Einschlägen bereits im zweiten Jahr, da die zeit- und kostenaufwändigen manuellen Kontrollen entfallen.
Sowohl die Installation als auch der Austausch des neuartigen Surge Protectors ist schnell und völlig problemlos möglich. Das Blitzschutzmodul kann ganz einfach auf den Gerätekoppler, also Segment Protector oder Feldbarriere, aufgesteckt werden. Eine Zwischenverdrahtungsebene ist nicht notwendig, Zeit- und Kostenaufwand werden so deutlich verringert. Auch die Inbetriebnahme ist denkbar einfach, da das Advanced Diagnostics System die Module selbständig erkennt. Und selbst bereits bestehende Anlagen mit älteren Baureihen von Gerätekopplern kann man ohne weiteres Engineering nachträglich mit Surge Protectoren ausrüsten. Das neue Überspannungsschutzmodul für den Feldbus ist zu diesem Zweck optional ohne Selbstdiagnosefunktion verfügbar.
Blitzschutzmodul für verschiedene Bussysteme
Wie alle Komponenten der intelligenten Field Connex-Diagnose-Technologie ist auch der Surge Protector für die Bussysteme Foundation Fieldbus H1 und Profibus PA geeignet. Das Blitzschutzmodul gibt es für alle gängigen Arten des Explosionsschutzes wie Eigensicherheit und erhöhte Sicherheit. Weitere Details und Hintergründe zu Funktion und Verschleiß des Blitzschutzes sind ausführlich im Technischen White Paper „Advanced Diagnostic Fieldbus Surge Protection“ beschrieben. Noch detaillierter erläutert werden dort beispielsweise die unterliegende Physik, Fehlerszenarien oder die Kostennutzenrechnung.
* Der Autor ist Produktmarketingmanager, Geschäftsbereich Prozessautomation, Pepperl+Fuchs, Mannheim.Kontakt: Tel. +49-621-776-2222
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