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Trend: Brand- und Explosionsschutz

Bewährte Explosionsschutz-Konzepte sichern Standorte der Prozessindustrie

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Kein Spiel mit dem Feuer: Der Brand- und Explosionsschutz spielt in der Prozessindustrie naturgemäß eine wichtige Rolle.
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Kein Spiel mit dem Feuer: Der Brand- und Explosionsschutz spielt in der Prozessindustrie naturgemäß eine wichtige Rolle. (Bild: ©adam121 - stock.adobe.com)

Sicherlich – die Gefahr einer Explosion ist in vielen Bereichen der Prozessindustrie gegeben. Aber seit Jahren ist die Zahl der Arbeitsunfälle in VCI-Mitgliedsunternehmen rückläufig, im Jahr 2014 lag sie mit 5,3 Unfällen je eine Million Arbeitsstunden, und den größten Anteil daran nehmen so genannte Wegeunfälle ein.

Auch im direkten Branchenvergleich liegt die Prozessindustrie weit hinter anderen Branchen. Dass die Branche so sicher geworden ist, kommt jedoch nicht von ungefähr. Seit Jahrzehnten wird an Sicherheitskonzepten gefeilt, worin der Brand- und Explosionsschutz naturgemäß eine große Rolle übernimmt. Mittlerweile ist es nach der großen Überarbeitung der Betriebssicherheitsverordnung und Einführung der Atex ruhiger – zumindest bei den Richtlinien und Verordnungen – geworden.

Die Übersicht bei der Umsetzung der zahlreichen Verordnungen in die Praxis ist jedoch nicht immer einfach. So kommt es immer wieder zur Situation, dass angenommen wird, dass bei einer Begehung das Sicherheitsniveau zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme maßgeblich ist. Zu einem sicheren Betrieb gehört jedoch die regelmäßige Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung und die Anpassung der Schutzmaßnahmen an den Stand der Technik.

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Im Übrigen kommt man auch beim Explosionsschutz um das Thema Industrie 4.0 nicht herum. Deutlich spürbar ist der wachsende Anteil von mobilen Lösungen, wie Tablets, für die Instandhaltung, die auch in Ex-Zonen angewendet werden können, aber auch bei Komponenten zum Anzeigen und Überwachen. Dieser Weg wird angesichts neuer und vorbeugender Instandhaltungskonzepte im Industrie 4.0-Umfeld sicher weiter zunehmen.

Selbst in das Thema eigensicherer Feldbus kommt Bewegung. So gibt es zwar inzwischen etablierte Lösungen, einen Feldbus in der Ex-Zone zu betreiben, aber die dadurch entstehenden Netzwerkstrukturen werden zunehmend komplexer. Nun ist man dem Ziel, einen Advanced Physical Layer (APL) als eigensichere 2-Draht-Ethernetlösung mit einer Reichweite von bis zu 1000 m für den Einsatz in Feldgeräten der Prozessautomatisierung ein gutes Stück näher gekommen. Erste Pilot-Geräte mit APL werden bereits auf der Achema präsentiert.

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