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18.08.2022

Tübingen (dpa) *13:29 Uhr – Curevac erholt sich nur langsam von fehlgeschlagenem Impfstoff

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac erholt sich nur langsam von den Kosten seines fehlgeschlagenen Corona-Impfstoffs aus dem vergangenen Jahr. «Im zweiten Quartal 2022 zeigten sich weiterhin Effekte in unserer Finanzlage im Zusammenhang mit unserem Impfstoffkandidaten der ersten Generation, CVnCoV», sagte Finanzvorstand Pierre Kemula am Donnerstag laut Mitteilung.

Der Verlust vor Steuern belief sich im zweiten Quartal auf 57,6 Millionen Euro (2021: 152,2 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse sanken auf 20,1 Millionen Euro, 2,3 Millionen Euro weniger im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021. Der operative Verlust sank auf 60,3 Millionen Euro (2021: 147,8 Millionen Euro).

Curevac hatte Ende März 2022 eine klinische Studie seines neuen Impfstoffkandidaten (CV2CoV) gegen Corona begonnen. Nach dem Rückzieher von CVnCoV wegen vergleichsweise schwacher Wirksamkeit aus dem Zulassungsverfahren im vergangenen Jahr hatte Curevac mit seinem britischen Partner - dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) - die Entwicklung eines neuen Impfstoffs begonnen.

Das Präparat des Tübinger Unternehmens ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff - wie die Impfstoffe von Biontech/Pfizer

(Deutschland/USA) und Moderna (USA). Daten aus der neuen Phase 1-Studie werden laut Curevac in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

Baden-Baden (dpa/lsw) *10:23 Uhr – Chemie- und Pharmabranche im Südwesten büßt beim Umsatz ein

Die Umsätze der großen Chemie- und Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg sind im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 13,2 Milliarden Euro gesunken. Das geht vor allem auf Rückgänge beim Auslandsgeschäft zurück, wie der Verband Chemie.BW am Donnerstag in Baden-Baden mitteilte. Grundlage seien Daten des Statistischen Landesamts.

Aus Sicht von Winfried Golla, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie Baden-Württemberg, zeigen die Zahlen, «dass wir in Baden-Württemberg leider Konjunktur-Vorläufer sind». Er betonte: «Hier schlagen die schwierige Situation auf den Weltmärkten wie auch die extremen Rohstoff- und Energiepreissteigerungen schon voll durch.» Insbesondere die Mittelständler könnten die gestiegenen Kosten allerdings nur sehr eingeschränkt weitergeben.

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