Newsticker August: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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23.08.2022

Meißen (dpa/sn) *20:39 Uhr – Biotechnologin Sabrina Papperitz ist neue Weinkönigin

Sachsen hat eine neue Weinkönigin. Am Dienstag wurde die 30-jährige Sabrina Papperitz zur neuen Hoheit gewählt, wie die sächsische Winzergenossenschaft am Abend mitteilte. Die in der Impfstoffherstellung tätige Biotechnologin folgt auf Nicole Richter, die ein Jahr lang den Wein aus dem sächsischen Anbaugebiet repräsentiert hatte. Bevor sie die mit Trauben verzierte kleine Goldkrone aufsetzen durfte, musste Papperitz vor einer Fachjury ihre Sachkunde in Winzerfragen unter Beweis stellen und in einer Blindverkostung eine Weinsorte erkennen.

Die neue Weinkönigin, die ihrer Amtsvorgängerin bereits als Weinprinzessin zur Seite gestanden hatte, betreut als Hobbywinzerin einen Weinberg in Radebeul. Ihre Lieblingsweine sind nach Angaben der Genossenschaft Scheurebe und Schieler. Papperitz amtiert bis zum Sommer 2023. Das Weinbaugebiet Sachsen ist mit rund 500 Hektar Rebfläche eines der kleinsten und das östlichste in Deutschland. Angebaut werden vor allem Weißweinsorten

Leverkusen (dpa) *20:05 Uhr – Kunststoff-Konzern Covestro kritisiert Gasumlage

Der Technologievorstand des Kunststoffkonzerns Covestro, Klaus Schäfer, hat die von der Bundesregierung beschlossene Umlage zur Stützung von Gasimporteuren scharf kritisiert. «Die Umlage ist hochgradig unausgegoren und völlig unfair. Kosten und Nutzen stehen nicht im Gleichgewicht», sagte Schäfer dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch). Je nach weiterer Entwicklung der Energiepreise rechnet Schäfer mit hohen Mehrkosten für das Unternehmen.

Auch hätten einige Gasimporteure bereits erklärt, auf die Umlage verzichten zu können. «Das spricht nicht für die Präzision dieses Instruments», sagte der Manager weiter. Eine Alternative wäre laut Schäfer, dass diese Umlage nur für Termingeschäfte erhoben wird.

«Eine andere Möglichkeit wäre anstelle einer Umlage eine Steuer, die über das ganze Land verteilt würde», sagte der Manager. Covestro mit Sitz in Leverkusen hat rund 18.000 Beschäftigte und ist im Dax notiert. Der Konzern gehörte einst zu Bayer, 2015 wurde er an die Börse gebracht.

Grünwald (dpa/lby) *09:14 Uhr – Arzneimittelunternehmen Dermapharm wächst auch im ersten Halbjahr

Das Arzneimittelunternehmen Dermapharm hat im ersten Halbjahr dank einer guten Nachfrage vor allem nach Schmerz- und Entzündungspräparaten mehr Umsatz gemacht und auch das Ergebnis weiter gesteigert. Der Erlös zog vorläufigen Berechnungen zufolge von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 471 Millionen Euro an, wie die im Index der kleineren Werte SDax notierte Firma am Dienstag in Grünwald mitteilte. Dabei profitierte Dermapharm auch weiterhin von der Impfstoffkooperation mit der Mainzer Firma Biontech und der Übernahme der C3 Cannabinoid Compound Company.

Das um Einmalkosten bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) kletterte um neun Prozent auf 149 Millionen Euro, die Profitabilität ging dabei aber leicht zurück. Firmenchef Hans-Georg Feldmeier sprach von einem erfolgreichen ersten Halbjahr, verwies jedoch auch auf das zunehmend schwierige Geschäftsumfeld durch stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise und die fragilen Lieferketten. Durch sein breit aufgestelltes Portfolio könne Dermapharm aber auch die negativen Effekte des Ukraine-Kriegs größtenteils kompensieren. Der Vorstand bestätigte seine Jahresziele. Endgültige Zahlen will Dermapharm am 7. September vorlegen.

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