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10.08.2022

Essen (dpa) *07:45 Uhr – Brenntag legt Gewinnsprung hin – Prognose bestätigt

Der Chemikalienhändler Brenntag hat im zweiten Quartal dank höherer Verkaufspreise und einer guten Nachfrage Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert. Der Umsatz kletterte von Anfang April bis Ende Juni im Jahresvergleich um 45,9 Prozent auf knapp 5,1 Milliarden Euro, wie das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Dabei profitierte das Unternehmen auch vom schwächeren Euro – bereinigt um Währungseffekte betrug das Plus gut 37 Prozent.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives Ebitda), der als wichtiger Gradmesser für die operative Entwicklung gilt, zog auch dank des Konzernumbaus und des Sparkurses um die Hälfte auf 533,8 Millionen Euro an. Unter dem Strich blieb im zweiten Quartal ein auf die Aktionäre entfallender Gewinn von 287,5 Millionen Euro und damit etwas mehr als das Doppelte wie im Vorjahr. Umsatz und Ergebnisse fielen besser aus, als Experten erwartet hatten.

Die Mitte Juni angehobene Gewinnprognose bestätigte das Unternehmen. Demnach soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 1,75 bis 1,85 Milliarden Euro zulegen.

Essen (dpa) *07:14 Uhr – Evonik wird etwas zuversichtlicher für 2022

Der Spezialchemiekonzern Evonik wird trotz der sich eintrübenden Konjunkturperspektiven etwas zuversichtlicher für das laufende Jahr. Nach einem guten ersten Halbjahr und selbst unter der Annahme einer allmählichen Konjunkturabschwächung in der zweiten Jahreshälfte halten wir das obere Ende des Jahreszieles eines bereinigten operativen Gewinns (Ebitda) von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro für gut erreichbar, sagte Finanzchefin Ute Wolf laut Mitteilung vom Dienstag. Das wäre dann in etwa so viel, wie Analysten aktuell bereits erwarten. Auch auf die Umsatzentwicklung schaut sie optimistischer als bislang.

Im zweiten Quartal profitierten die Essener derweil noch von der Nachfrage etwa nach Tierfuttereiweiß, aus der Gesundheitsbranche und nach Produkten auf Ölbasis. Gestiegene Rohstoff- und Logistikkosten wurden, so weit möglich, an die Kunden weitergereicht. Zudem lieferte der schwache Euro Rückenwind. Bei einem Umsatzwachstum um fast ein Drittel auf 4,77 Milliarden Euro stieg das bereinigte operative Ergebnis um 12 Prozent auf 728 Millionen Euro. Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner ein Gewinn von 297 Millionen Euro, nach 218 Millionen vor einem Jahr.

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