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03.08.2022

Cambridge (dpa) *14:20 Uhr – Moderna bestätigt Impfstoff-Absatzziel – Gewinn deutlich gesunken

Die US-Biotechfirma Moderna lässt ihre Absatzprognose für Corona-Impfstoff trotz neuer Liefervereinbarungen mit der US-Regierung unverändert. Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2022 auf Basis bereits geschlossener Kaufverträge weiter mit Erlösen von rund 21 Milliarden Dollar, wie es am Mittwoch mitteilte. Damit bleibt das Ziel das gleiche wie vor drei Monaten, obwohl die USA erst kürzlich Omikron-Dosen im Wert von 1,7 Milliarden Dollar für eine Impfkampagne im Herbst bei Moderna bestellten.

Der Pharmahersteller verdient unterdessen weiter glänzend an seinem begehrten Impfstoff. Allerdings ließen höhere Ausgaben den Gewinn im zweiten Quartal im Jahresvergleich um gut ein Fünftel auf 2,2 Milliarden Dollar (2,16 Mrd Euro) sinken, obwohl der Umsatz um neun Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar stieg. Die Zahlen übertrafen dennoch die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte vorbörslich zunächst um rund vier Prozent zu. Bei Anlegern kam auch die Ankündigung eines drei Milliarden Dollar schweren Aktienrückkaufprogramms gut an.

Ingelheim (dpa/lrs) *12:29 Uhr – Boehringer Ingelheim plant Milliardeninvestitionen

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim will in den nächsten fünf Jahren 25 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung neuer Produkte ausgeben. Weitere sieben Milliarden Euro sind für Investitionen in neue Produktionstechnologien vorgesehen, wie das Unternehmen am Mittwoch bei der Vorstellung seiner Halbjahreszahlen mitteilte.

Im Geschäftsbereich Humanpharma steigerte das Unternehmen seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten um 11,8 Prozent im währungsbereinigten Jahresvergleich auf 8,4 Milliarden Euro. Als Umsatztreiber wurden Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie von Atemwegserkrankungen genannt. Der Geschäftsbereich Tiergesundheit legte um 1,2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu.

Das Geschäft in der Tiergesundheit sei unter anderem von Inflation und Einschränkungen in der Lieferkette beeinträchtigt worden. «Obwohl wir auch in der zweiten Jahreshälfte noch wirtschaftliche Unsicherheiten erwarten, sind wir doch zuversichtlich, unsere Ziele für 2022 erreichen zu können», erklärte Finanzchef Michael Schmelmer.

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