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Heizen und Kühlen

Besser heizen mit Salz: Was können alternative Wärmeträger?

| Redakteur: Dominik Stephan

Vormontiert und fertig geliefert: Durch die Montage und Prüfung beim Hersteller bleiben die Umrüstzeiten kurz.
Vormontiert und fertig geliefert: Durch die Montage und Prüfung beim Hersteller bleiben die Umrüstzeiten kurz. (Bilder: Lauda)

Heizen und Kühlen bis 550 °C mit Salzschmelzen – Jahrzehntelang waren Wasser und Wärmeträger-Öl das Mittel der Wahl für Heiz- und Kühlprozesse. Dabei gibt es Alternativen: Neuartige Temperiersysteme auf Flüssigsalz-Basis kombinieren einen einzigartigen Arbeitstemperaturbereich von 120 °C bis zu 550 °C mit hoher Betriebssicherheit für reibungslose Produktionsabläufe.

Eine Lösung nach dem Geschmack der Ingenieure: Ein Wärmeübertrager-Spezialist bietet ab sofort Temperiersysteme auf Flüssigsalz-Basis. Die Vorteile: einzigartige Arbeitstemperaturbereiche von 120 °C bis 550 °C und hohe Betriebssicherheit. Egal, ob es darum geht, cool zu bleiben oder einzuheizen: Thermische Verfahren sind in der Prozess­industrie allgegenwärtig. Heiz- und Kühlsysteme ermöglichen das präzise Temperieren von Reaktionsbehältern, Verdampfern, Trocknern oder Filtern mittels Wärmeträgerflüssigkeiten – häufig Thermalöl.

Diekter vs. indirekter Wärmetransfer

In vielen Fällen können An­wender ein Produkt direkt von außen erwärmen oder kühlen, doch hat der indirekte Wärme­transfer einige Vorteile. Bei diesem zirkuliert zwischen Produkt und Temperiereinrichtung ein flüssiges Wärmeträgermittel im Kreislauf. Der typische Aufbau einer Wärmeträgeranlage ist gekennzeichnet durch: Umwälzpumpe, Erhitzer, Kühler, AD-­Gefäß, Temperaturregler, Verbraucher.

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Durch diese Technologie kann derselbe Wärmeträger sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet werden. Auch reduziert die Trennung von Wärmequelle oder Kühlelement und dem Temperiergefäß den Wartungsaufwand und wirkt als zusätzliche Sicherheitsbarriere.

Wasser oder Thermalöl?

Bei indirekten Temperierverfahren kommt auch Wasser als Wärmeträger in Betracht. Obgleich preiswert, hat es doch entscheidende Nachteile, wie die Notwendigkeit, ab 100 °C mit Überdrücken zu arbeiten. Daher greifen Anwender auf Thermalöle zurück, die einen größeren Temperaturbereich abdecken helfen.

Doch auch diese haben Grenzen: So können Öle nur bis etwa 350 °C drucklos betrieben werden, bei der maximalen Anwendungstemperatur von 400 °C beträgt der Dampfdruck schon etwa 11 bar. Weiterhin verringert sich bei hohen Temperaturen durch die Zersetzung des Öls die Lebensdauer erheblich.

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