Bayer will Indien-Geschäft stärken Bayer sucht nach Übernahmekandidaten in Indien
Bayer will seinen Umsatz in Indien bis 2015 um 16 Prozent auf eine Milliarde Euro steigern, wie die FAZ in ihrer Montagsausgabe berichtet. Hierzu suche der Konzern nach indischen Übernahmekandidaten und Kooperationspartnern.
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Delhi/Indien – "Indien wird ganz sicher einer unserer stärksten Märkte in Asien werden", sagte der für das Asiengeschäft verantwortliche Bayer-Vorstand Wolfgang Plischke gegenüber der FAZ.
Laut Pressebericht werden derzeit 60 Prozent des Geschäfts in Indien über den Teilkonzern CropScience erreicht, der an der Börse in Bombay (Mumbai) notiert ist. Hier sieht sich Bayer als Marktführer auf dem indischen Markt und will sich künftig vor allem mit innovativen Produkten gegen die Konkurrenz behaupten.
Und auch der Teilkonzern MaterialScience ist in Indien bereits im Markt vertreten. Erst vor wenigen Tagen hat Plischke ein neues, emmissionsneutrales Bürogebäude in Indien offiziell eröffnet. Es ist Teil eines 26-Millionen-Investitions-Pakets am Standort Greater Noida, zu dem ein neues „Color Competence and Design Center“ für Polycarbonate und das bestehende Systemhaus von Bayer MaterialScience gehören.
Laut Bericht bei n24 setzte der Konzern bei MaterialScience und CropScience auf organisches Wachstum, im Gesundheitssegment schließt Bayer künftig in Indien auch Zukäufe oder Kooperationen mit anderen Unternehmen nicht aus. Hintergrund: Im indischen Pharmasektor spielt Bayer bisher kaum eine Rolle. "Unser Marktanteil beginnt mit einer Null vor dem Komma", wird der Indien-Chef Stephan Gerlich in der FAZ zitiert. Um das zu ändern, suche Bayer nach einem Übernahmeziel, das mit dem richtigen Produktmix eine breite Verankerung in Indien biete.
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