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Mega-Fusion Bayer schließt Übernahme von Monsanto ab

| Redakteur: Alexander Stark

Done. So würde es ein Amerikaner formulieren. Der Deal ist erfolgreich abgeschlossen: Nach der Genehmigung der amerikanischen Aufsichtsbehörden war die letzte Hürde für die Übernahmen von Monsanto durch Bayer genommen. Seit Donnerstag ist der deutsche Konzern nun auch alleiniger Eigentümer der Monsanto Company.

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Bayer hat die Übernahme von Monsanto am Donnerstag erfolgreich abgeschlossen.
Bayer hat die Übernahme von Monsanto am Donnerstag erfolgreich abgeschlossen.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Leverkusen – Die Aktien des US-Unternehmens werden nicht mehr an der New Yorker Börse gehandelt, und Bayer ist alleiniger Eigentümer der Monsanto Company. Die Monsanto-Anteilseigner werden mit 128 Dollar pro Aktie ausbezahlt. Die Integration von Monsanto in den Bayer-Konzern kann gemäß den Auflagen des US-Justizministeriums erfolgen, sobald BASF den Erwerb der von Bayer abzugebenden Geschäfte abgeschlossen hat, teilte das Unternehmen mit. Hiermit rechne man in etwa zwei Monaten.

Die Übernahme war vom amerikanischen Department of Justice mit hohen Auflagen verbunden. So musste Bayer unter anderem unter anderem von seinem Gemüse- und Feldsaatgutgeschäft trennen.

Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann erklärte, dass neben den Finanzziele auch Nachhaltigkeitsziele eine wichtige Rolle spielen würden. Als führendes Agrarunternehmen wolle man der gestiegenen Verantwortung gerecht werden und den Dialog mit der Gesellschaft vertiefen.

Mit Beginn der Integration wird Bayer-Vorstandsmitglied Liam Condon die Leitung der kombinierten Crop-Science-Division übernehmen. Bis dahin wird Monsanto seine Geschäfte unabhängig von Bayer führen.

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