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Harzproduktion in Münster BASF will sieben Millionen Euro in Harzproduktion investieren

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Ludwigshafener wollen ca. sieben Millionen Euro in die Erweiterung und Optimierung der Harzproduktion am Standort Münster investieren. Harz ist ein wichtiges Zwischenprodukt für die Herstellung aller Lackmaterialien.

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Harze werden für die Lackproduktion benötigt. Die Lacke müssen ausgiebig analysiert werden, bevor sie zum Einsatz kommen: Die hier aus dem Klimaprüfstand entnommenen Testproben werden im Hinblick auf die Langzeit-Haltbarkeit der Lackbeschichtung getestet. Im Klimaprüfstand sind die Lacktafeln kontrollierter Feuchtigkeit ausgesetzt.
Harze werden für die Lackproduktion benötigt. Die Lacke müssen ausgiebig analysiert werden, bevor sie zum Einsatz kommen: Die hier aus dem Klimaprüfstand entnommenen Testproben werden im Hinblick auf die Langzeit-Haltbarkeit der Lackbeschichtung getestet. Im Klimaprüfstand sind die Lacktafeln kontrollierter Feuchtigkeit ausgesetzt.
(Bild: BASF / Detlef W. Schmalow)

Ludwigshafen – Die Investition in die Harzproduktion bedeute eine Erhöhung der Produktionskapazitäten und soll durch eine neue Aufheiztechnik zu einer deutlichen Verbesserung der Umweltbilanz der Harz-Produktionsprozesse beitragen. Die Energieeffizienz bei der Wärmeerzeugung und der Abgasverbrennung wird gesteigert.

Die Investition soll 2016 abgeschlossen sein. Die BASF baut derzeit zudem eine neue Harzfabrik in Schanghai für die wachsende Nachfrage nach Fahrzeuglacken in Asien-Pazifik.

Die vom Chemieriesen produzierten Harze sind wesentliche Bestandteile von Industrielacken, Autoserien- und Reparaturlacken. Als Bindemittel tragen sie im Lack zu einer guten Haftung, Glanz und Kratzfestigkeit bei. In den Produkten dienen Harze darüber hinaus dem Schutz vor Korrosion sowie der Wetterbeständigkeit.

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