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Wet-End-Papierchemikalien BASF und Solenis kombinieren Geschäft für Papier- und Wasserchemikalien

| Redakteur: Alexander Stark

BASF und Solenis haben eine Vereinbarung über einen Zusammenschluss des BASF-Geschäfts für Wet-End Papier- und Wasserchemikalien mit Solenis unterzeichnet. Das kombinierte Unternehmen hatte im Jahr 2017 einen Pro-Forma-Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro und beschäftigte etwa 5.000 Mitarbeiter.

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Die Transaktion zwischen Solenis und BASF umfasst das globale Wet-End-Papier- und Wasserchemikalien­geschäft der BASF mit einem Umsatz von circa 800 Millionen Euro im Jahr 2017 und rund 1.300 Mitarbeitern weltweit.
Die Transaktion zwischen Solenis und BASF umfasst das globale Wet-End-Papier- und Wasserchemikalien­geschäft der BASF mit einem Umsatz von circa 800 Millionen Euro im Jahr 2017 und rund 1.300 Mitarbeitern weltweit.
(Bild: BASF SE)

Ludwigshafen – Ziel der Transaktion sein es, durch einen starken Kundenfokus als globaler Lösungsanbieter einen Mehrwert für Kunden der Papier- und Wasseraufbereitungsindustrien zu schaffen, hieß es in einer Pressemitteilung. BASF und Solenis werden bis zum Abschluss der Transaktion als voneinander unabhängige Unternehmen agieren.

Das Portfolio des gemeinsamen Unternehmens für die Papierindustrie umfasst die gesamte Produktpalette an Prozess- und funktionalen Wet-End-Papierchemikalien für den Wasserkreislauf in Papiermühlen sowie umfassende Service-Leistungen. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden wird ein Abschluss der Transaktion frühestens Ende 2018 erwartet. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekanntgegeben.

Der deutsche Chemiekonzern wird einen Anteil von 49 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen halten, das unter dem Namen Solenis am Markt auftreten und seinen Hauptsitz in Wilmington, Delaware, USA haben wird. BASF wird drei der sieben Verwaltungsratsmitglieder des kombinierten Unternehmens benennen, das weiterhin vom derzeitigen Vorstandsvorsitzenden von Solenis, John E. Panichella, geführt werden wird. 51 Prozent der Anteile werden von Fonds gehalten, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet werden.

Die Transaktion umfasst das globale Wet-End-Papier- und Wasserchemikaliengeschäft der BASF mit einem Umsatz von circa 800 Millionen Euro im Jahr 2017 und rund 1.300 Mitarbeitern weltweit. Die Einbringung umfasst Produktionsstandorte und -anlagen des Wet-End-Papier- und Wasseraufbereitungsgeschäfts in Bradford und Grimsby/Großbritannien; Suffolk/Virginia/USA; Altamira/Mexiko; Ankleshwar/Indien sowie Kwinana/Australien. Die Produktionsanlagen der BASF-Geschäftseinheit Paper and Water Chemicals mit Einbindung in den Verbund in Ludwigshafen sowie in Nanjing/China verbleiben bei BASF und werden das gemeinsame Unternehmen auf Basis mittel- bis langfristiger Lieferverträge mit Produkten und Rohstoffen versorgen.

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