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BASF und Nornickel wollen gemeinsam Batteriematerialien herstellen

| Redakteur: Alexander Stark

Als ersten Standort zur Herstellung von Batteriematerialien für den europäischen Automobilmarkt hat BASF den Standort Harjavalta in Finnland gewählt. Die Anlage soll in direkter Nachbarschaft zur Metallraffinerie von Norilsk Nickel (Nornickel) gebaut werden.

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Für die Herstellung von kleinen Testbatterien gießt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin von BASF eine Paste aus Kathodenmaterial auf eine Aluminiumfolie.
Für die Herstellung von kleinen Testbatterien gießt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin von BASF eine Paste aus Kathodenmaterial auf eine Aluminiumfolie.
(Bild: BASF SE)

Ludwigshafen – Die Investition ist Teil eines mehrstufigen Investitionsplans über 400 Millionen Euro, den BASF vergangenes Jahr angekündigt hat. Sie setzt auf einer Produktion von Batteriematerialien in Harjavalta auf, die im Jahr 2018 begann.

Der Produktionsstart ist für Ende 2020 geplant und wird die Ausstattung von etwa 300.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr mit Batteriematerialien des Unternehmens ermöglichen. Die neue Anlage in Harjavalta wird lokal erzeugte, erneuerbare Energiequellen wie Wasser, Wind und Biomasse nutzen.

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Die Partner haben einen langfristigen, marktbasierten Liefervertrag für die Rohstoffe Nickel und Kobalt aus der Metallraffinerie von Nornickel abgeschlossen. Diese Vereinbarung sorgt für ein zuverlässiges Angebot an lokal geförderten Rohstoffen für die Batterieproduktion in Europa, teilten die Unternehmen mit.

Mit dieser Investition in die neue Anlage in Finnland unterstütze man das Ziel der Europäischen Kommission, eine europäische Wertschöpfungskette für die Batterieproduktion aufzubauen. BASF prüft derzeit zudem weitere Standorte in Europa für den Bau neuer Produktionsanlagen für Batteriematerialien.

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