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„Best Process Innovation“ BASF und Linde erhalten ICIS Award für effizientere Dampfreformation

Redakteur: MA Alexander Stark

Die Kombination von zwei Technologien von Linde und BASF ermöglicht eine Dampfreformation von Methan bei niedrigem Energieverbrauch. Dafür wurden die Unternehmen nun mit dem ICIS Award in der Kategorie „Best Process Innovation“ ausgezeichnet.

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Jurymitglied Detlef Kratz, President Process Research and Chemical Engineering bei BASF, gratuliert Nicole Schoedel, Head of Chemical Development & Services bei Linde Engineering, und Virginie Lanver, Projektleiterin für die Entwicklung des Synspire Katalysators bei BASF.
Jurymitglied Detlef Kratz, President Process Research and Chemical Engineering bei BASF, gratuliert Nicole Schoedel, Head of Chemical Development & Services bei Linde Engineering, und Virginie Lanver, Projektleiterin für die Entwicklung des Synspire Katalysators bei BASF.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – In Kombination mit dem BASF-Katalysator Synspire ermöglicht das Syngasverfahren Dryref von Linde eine Dampfreformierung von Methan bei trockeneren Bedingungen und unter Einsatz von CO2 als Ausgangsmaterial. Dies sorgt sowohl für einen niedrigeren Energieverbrauch als auch für geringere CO2-Emissionen. Für diese neue Technologie wurden BASF und Linde Engineering nun mit dem ICIS Award 2019 in der Kategorie „Best Process Innovation“ ausgezeichnet. ICIS (Independent Commodity Intelligence Services) ist der weltweit größte Anbieter von Marktwissen zu petrochemischen Produkten und vergibt einmal jährlich die renommierten Innovation Awards.

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Will Beacham, ICIS Chemical Business Deputy Editor und Vorsitzender der Expertenjury, erklärte, dass es in der Verfahrensentwicklung ist eine große Herausforderung sei, die richtige Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und geringeren CO2-Emissionen zu finden. Linde und BASF haben mit ihrer bahnbrechenden Kombination aus Katalysator und Dampfreformierung ein Verfahren entwickelt, das sich durch eine höhere Effizienz, einen niedrigeren Energieverbrauch und geringere CO2-Emissionen auszeichnet. Die Jury war darüber hinaus sehr von dem Teamwork begeistert, das bei diesem Gemeinschaftsprojekt an den Tag gelegt wurde. Der Award ging an ein neues Verfahren, das potenziell weitreichende Auswirkungen auf die weltweite chemische Industrie und CO2-Emissionen hat, so Beacham.

Detlef Ruff, Senior Vice President Process Catalysts bei BASF, ergänzte, dass diese gemeinsame Leistung das Ergebnis einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen sei, die auf gegenseitigem Vertrauen, Offenheit, herausragenden technischen Kompetenzen, einer langfristig angelegten Vision und einer gewissen Risikobereitschaft beruhe.

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