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Kapazitätserweiterung

BASF steigert Verfügbarkeit für höhere Carbonsäuren in Europa

| Redakteur: Alexander Stark

Höhere Carbonsäuren werden in Hochleistungsformulierungen für synthetische Schmierstoffe eingesetzt (Symbolbild).
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Höhere Carbonsäuren werden in Hochleistungsformulierungen für synthetische Schmierstoffe eingesetzt (Symbolbild). (Bild: BASF)

BASF hat die Produktionskapazität für die höheren Carbonsäuren Isononansäure (INS) und 2-Ethylhexansäure (2-EHA) von 55.000 Tonnen auf 68.000 Tonnen pro Jahr erhöht.

Ludwigshafen – Mit flexiblen World-Scale-Anlagen an ihren Verbundstandorten in Ludwigshafen (Deutschland) und Kuantan (Malaysia) zählt BASF zu den weltweit bedeutendsten Herstellern von höheren Carbonsäuren.

Mit der Erweiterung der Kapazitäten für dieses Produkt will das Unternehmen zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Carbonsäuren an seinen Verbundstandorten sorgen. Nach dem Ausbau der 2-EHA-Kapazität im Jahr 2016 in Kuantan, gehe es jetzt insbesondere um INS zur Ergänzung der europäischen Produktion, teilte das Unternehmen mit.

INS dient als Baustein zur Herstellung verschiedener Hochleistungsformulierungen. Beispiele hierfür sind synthetische Kühlschmierstoffe für moderne Klimaanlagen, die umweltfreundlichere Kältemitteltechnologien verwenden, um Nachhaltigkeitsanforderungen gerecht zu werden. Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von INS sind synthetische Schmierstoffe für die Luftfahrtindustrie. Darüber hinaus bewährt sich INS auch in Anwendungen wie Arznei- und Pflanzenschutzmittel, Kosmetika und Oberflächenbeschichtungen.

2-EHA dient als Baustein für Formulierungen zur Herstellung von Weichmachern, PVC-Stabilisatoren, Schmierstoffen, Kosmetika und Trocknungszusätzen für Lacke.

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